Für Besucher des "Robertobeach": Sieben Meter hohes Parkdeck am Aschheimer See

Aschheim - Der Betreiber des Beachvolleyball Platzes „Robertobeach" in Aschheim, die Finkel Vertriebs GmbH, möchte bauen, um das immer größere Verkehrsaufkommen bei seinen Partys zu bewältigen.

Der Bauausschuss hat die Pläne für ein zweigeschossiges Parkdeck einstimmig befürwortet. Der Vorschlag: Auf dems bestehenden, ebenerdigen Parkplatz soll ein sieben Meter hohes Gebäude mit zwei Stockwerken errichtet werden. Die Größe des Decks beläuft sich laut Plan auf 35 mal 60 Meter. So könnten zusätzlich zu den vorhandenen 122 (von denen 16 wegfallen) 106 neue Parkplätze dazu kommen. Im neuen Gebäude dürfen dann allerdings nur „Robertobeach“-Besucher ihre Autos abstellen, doch das ist beim jetzigen Parkplatz genauso.

Noch handelt es sich nur um eine Bebauungsplanänderung. Wo das Gebäude punktgenau errichtet wird, wie es auszusehen hat und begrünt werden soll, muss noch diskutiert werden. Rolf Dettweiler (CSU) forderte beispielsweise, es weiter in Richtung der Anlage zu verschieben. Der am Parkplatz entlangführende Fußweg solle nicht direkt an die Hauswand angrenzen.

Der „Robertobeach“ an der Straße Am Eventpark ist seit 2005 in der Gemeinde. Der Betreiber wirbt mit „365 Tage im Jahr Südsee-Flair direkt am Stadtrand beim Aschheimer See“, und das zieht die Leute magisch an - die ihre Autos gerne vogelwild am Wald- und Feldrand abstellen. Die Gemeinde wurde zwar bislang noch mit keinerlei Problemen oder Streitereien konfrontiert, der Tennis- sowie der Fußballverein allerdings haben stets mit Einschränkungen zu kämpfen, weil die Strand-Besucher auch bei ihnen parken. „Damit wird die Situation entschärft“, freute sich Dettweiler. Denn auch die Schützen haben in dieser Ecke mittlerweile ihr Zuhause. ama

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