Schwerer Unfall in Gmund - Rettungshubschrauber im Anflug - Einsatz läuft

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Symbolbild

Mit 1,4 Promille

Betrunkener landet nach Verfolgungsjagd im Wald

Vom Landkreis Ebersberg über Oberhaching bis nach Straßlach ging die irre Fahrt, die für den Betrunkenen im Wald endete. Er überstand den Unfall ohne Verletzungen.

Vaterstetten/Straßlach –   Der 58-jährige Oberhachinger war am Samstag einem Autofahrer aus München aufgefallen, als er gegen 19.15 Uhr auf der B 12 in Hohenlinden in Richtung Autobahn unterwegs war. Da der VW up in Schlangenlinien fuhr, benachrichtigte der Zeuge aus München die Polizei und verfolgte den Oberhachinger. In Vaterstetten gelang es dem Münchner, den VW zu stoppen: Wie die Polizei mitteilt, stellte er sein Auto quer vor den VW, ein weiterer Zeuge parkte hinter dem Wagen. Nach einem Wortwechsel, bei dem die Zeugen den Mann aufforderten, auf die Polizei zu warten, stieg der Betrunkene wieder in sein Auto und gab Gas – laut Polizei musste einer der Zeugen sogar zur Seite springen.

Während der VW davon fuhr, nahm der Münchner erneut die Verfolgung auf. Sie führte bis nach Oberhaching, wo der Betrunkene den VW zunächst in einer Tiefgarage parkte. Wenig später verließ er diese jedoch wieder, warum, ist unklar, teilt die Polizei mit. Der Münchner, der per Telefon Kontakt mit der Polizei hielt, fuhr weiter hinterher. Von Oberhaching ging es nach Straßlach und dort den steilen Weg zum „Gasthaus zur Mühle“ hinab. Unten angekommen drehte der Oberhachinger wieder um und raste den Berg hinauf. Dabei verlor er die Kontrolle über den VW, kam nach rechts vom Weg ab, landete schließlich im Wald und das Auto kippte auf die Seite. Den Unfall überstand der Mann unverletzt. Ein Alkotest ergab 1,4 Promille, seinen Führerschein ist der Oberhachinger natürlich erst mal los. An seinem Auto entstand rund 12 000 Euro Schaden. Der VW befand sich am Sonntagmorgen noch im Wald, denn die Bergungsarbeiten gestalteten sich als schwierig. Ein Abschleppunternehmen konnte den VW nicht zwischen den Bäumen hervorholen. Wahrscheinlich, so die Polizei, müssen erst einmal einige Bäume gefällt werden. 

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