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Über eine lebende Krippe des Trachtenvereins Birkenstoana Stamm konnten sich am Wochenende die Besucher von Schloss Schleißheim freuen.
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Über eine lebende Krippe des Trachtenvereins Birkenstoana Stamm konnten sich am Wochenende die Besucher von Schloss Schleißheim freuen.
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Über eine lebende Krippe des Trachtenvereins Birkenstoana Stamm konnten sich am Wochenende die Besucher von Schloss Schleißheim freuen.
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Über eine lebende Krippe des Trachtenvereins Birkenstoana Stamm konnten sich am Wochenende die Besucher von Schloss Schleißheim freuen.
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Über eine lebende Krippe des Trachtenvereins Birkenstoana Stamm konnten sich am Wochenende die Besucher von Schloss Schleißheim freuen.

Lebende Krippe: Kamel-Karawane zum Jesuskind

Oberschleißheim - Die Oberschleißheimer Trachtler vom Birkenstoana Stamm haben zum fünften Mal in Folge die „Lebende Krippe" vor dem Alten Schloss aufgeführt. Und weil's ein kleines Jubiläum war, wollte Regisseurin Antonia Kellner etwas besonderes bieten. Das ist den Trachtlern gelungen.

Das Besondere an dieser lebenden Krippe: Die Heiligen Drei Könige zogen heuer nicht nur mit einem Kamel hin zur Krippe, sondern mit zweien. Und obendrein wurde einer der Heiligen Drei Könige standesgemäß in einer Sänfte zum Heiligen Paar und dem Jesuskind in der Krippe getragen. Doch auch wenn diesmal gleich zwei Kamele aus dem Mangfalltal eingesetzt wurden, sie stahlen den anderen Tieren nicht die Schau: Dicht drängten sich die Besucher um die Tiere, und das Mutterschaf klopfte ermahnend mit dem Fuß auf den Boden, wenn sich Menschen mit Hund ihren beiden Lämmern näherten. Gelassen lag der Ochs‘ im Stroh und die Streicheleinheiten vieler Kinderhände heimste vor allem einer ein: Der Esel.

Den Applaus der vielen Zuschauer aber kassierten die Menschen - und das zu Recht. Die Birkenstoana boten ein stimmungsvolles, auf der „Heiligen Nacht“ von Ludwig Thoma basierendes Spiel in einer malerischer Kulisse, die sie mit Lagerfeuer, dampfenden Kesseln, Schaffellen und viel Tannengrün herbeigezaubert hatten. Brav hielten sich die Besucher an die Bitte der Trachtler, doch aus dem Bühnenbild heraus zu gehen, nicht in die Blumenbeete des Schlossparks zu tapsen und zu gegebener Zeit den Weg für die Kamele frei zu machen. Zu hart wären allerdings auch die Folge gewesen, denn hätten sie sich nicht daran gehalten „wär’s mit der Lebenden Krippe für immer vorbei“, wurden sie zu Beginn informiert. Das wollte keiner, vielmehr wollte jeder sehen, was sich einst zugetragen hat.

Nämlich die Verkündung des Engels (Karin Pollerer) und die Herbergssuche von Maria (Isabel Fresno-Vasquez) und Josef (Markus Anwander). Hartherzig wurde das Paar vom Wirt und der Wirtin (Walter Heckner, Julia Ringler) abgewiesen, denn: „Ohne Geld ham mir nix zum Geb’n!“ Unterschlupf fanden die beiden in einem Stall, und als dort das Jesuskind geboren wurde, eilten die Hirten (Laura Kellner, Kathrin Kopf, Markus Meister, Nicole Bauer, Andreas Meister) herbei, und später folgten die Heiligen Drei Könige (Thomas Juch, Thomas Raml, Rameez Athaulla). Umrahmt mit Musik von Roland Leibhart und seiner Bläsergruppe, den Geigenklängen von Loni, Erik und Traudi Siferlinger sowie Liedern der Oberwöhrer Sänger gelang auch heuer wieder eine Lebende Krippe, die mit zwei Aufführungen hintereinander hunderte Zuschauer anlockte und ihre Herzen berührte.

Die Besucher wurden aber nicht nur mit einem schönen Laienspiel beglückt, sondern auch mit Schmankerln. Ein gelungenes Laienspiel, das seit fünf Jahren spendenfinanziert aufgeführt wird, und die Rollen sind so maßgeschneidert, dass sie bislang fest besetzt blieben und entsprechend kurz war die Probenzeit, die am 30. November begann. Dass diese Zeit ausreichte, davon konnten sich die Besucher im Schleißheimer Schlosspark überzeugen.

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