Tag der Blasmusik lockt Hunderte Besucher nach Feldkirchen

Landkreis - „Aufbrezlt werd’, schwingts euch in die Tracht“, hatte sich die Feldkirchner Blaskapelle als Gastgeber zum Tag der Blasmusik des Landkreises gewünscht. Dazu ein Wetter, wie es nicht besser sein kann, wie aus dem Bilderbuch und viele fröhliche Besucher und Freunde der Blasmusik. Nahezu alle Wünsche wurden erfüllt.

Mehr als zufrieden strahlte Feldkirchens Blasmusik-Vorsitzender Werner Meier: „Zwei Jahre Vorbereitung und harte Arbeit haben sich gelohnt.“ Drei Tage lang, vom Freitag bis zum Abschluss mit dem musikalischen Frühschoppen gestern ging es rund auf der Festwiese am Bahnhof. 50 Jahre Feldkirchner Blaskapelle war ein triftiger Grund, alles aufzubieten, was das Herz der Freunde der Blasmusik aufgehen lässt. „Darum hatten wir uns beworben, heuer als Gastgeber den Tag der Blasmusik des Landkreises München-Land ausrichten zu dürfen“, sagte Meier. Und die Jubilare bekamen den Zuschlag.

Bereits zum 13. Mal hatte das Landratsamt die 29 Blaskapellen des Landkreises eingeladen. „Neun haben zugesagt, dazu die Blaskapelle Kosynierzy aus unserem polnischen Partnerlandkreis Krakau“, berichtet Heinrich Klein vom Landratsamt. Knapp 300 Musiker waren es, die bestens gelaunt musikalisch alles gaben. Der Startschuss fiel um 13.30 Uhr mit Konzerten der Gastgeber, des Blasorchesters Garching, Musikverein Hohenschäftlarn, Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Musikkapelle Kirchheim und der Stadtkapelle Unterschleißheim an vier verschiedenen Standorten am Bolzplatz, der Notarkasse, dem Feuerwehrhaus und dem Lehrgarten. „Wir wollen die gesamte Bevölkerung einbeziehen, nicht nur die Besucher des Festzeltes“, sagte Klein. Die Rechnung ging auf.

Die Feldkirchner genossen die Darbietungen, sparten nicht mit Applaus und viele schlossen sich den Kapellen an, als sie zum Sternmarsch zum Festgelände aufbrachen. Dort kamen die großen Minuten von Landrat Christoph Göbel (CSU) als ihm der Taktstock in die Hand gedrückt wurde. Nervös war er nicht. „Wenn ich mein absolutes Lieblingsstück, den ,Bozener Bergsteiger Marsch’, dirigieren darf, kann nichts schiefgehen“, war er zuversichtlich. Er hatte die 300 Teilnehmer im Griff. „Das ist ein großartiges Bild“, freute er sich beim Blick auf die Musiker. In seiner Festrede dankte er allen Mitwirkenden und dem Jubelverein für das Engagement. „Musik und Brauchtum sind die kulturelle Heimat“, sagte er und schloss mit „Ein Hoch auf die Blasmusik“.

Feldkirchens Bürgermeister Werner van der Weck betonte, dass die Blaskapelle ein wichtiger Kulturträger sei und „viele Feste ohne das Mitwirken der Musiker nur halb so schön sind“. Anschließend spielten die Blaskapelle Unterföhring, die Schleißheimer Schloßpfeiffer, die Cheerleader Feldkirchen und die polnischen Gäste im Festzelt auf.

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