Blesshühner starben nicht an Vogelgrippe

- Kirchheim (agm) - Die vier toten Blesshühner vom Heimstettener See sind nicht am Vogelgrippevirus gestorben. Ihr Befund war negativ, wie gestern erleichtert Gerhard Schmid, Leiter der Gesundheitsabteilung im Landratsamt, auf Nachfrage bestätigte. Das freut auch den Heimstettener Feuerwehrchef Günter Stimmer, der seine Männer, die die Tiere geborgen hatten, beruhigen konnte. Was noch bleibt, sind Kosten. Rund 300 Euro für diesen noch relativ kleinen Einsatz. Zwar seien 25 Mann der Freiwilligen Wehr ausgerückt, aber das habe auch am Einsatztag, dem Samstag gelegen: "Wäre heute Nachmittag die Alarmierung, kämen weniger. Das kann man dem Landratsamt als Veranlasser des Einsatzes, oder dem Erholungsflächenverein als Grundbesitzer wohl nicht anlasten." Jetzt muss Stimmer schnellstmöglich die verbrauchten drei Einmal-Schutzanzüge nachbestellen: "So ein Einsatz kann ja gerade im Umfeld des Speichersees stündlich wieder drohen. Da müssen wir gerüstet sein."<BR>

Aschheims Bürgermeister Helmut Englmann hat für mögliche Einsätze seiner Wehr schon vorgesorgt und zusätzliche Schutzanzüge bestellt. Der Gemeindechef, der sonst stolz vom Aschheimer See spricht, möchte ja im Ernstfall im Vogelschutzparadies sofort tätig werden können. Zunächst musste sich Englmann aber einige freche Worte von Landrat Heiner Janik anhören: "Wenn am Ismaninger Speichersee die Vogelgrippe ausbricht, sprechen wir natürlich vom Aschheimer Speichersee." Janik betonte allerdings sofort, dass er und sein Amt bei allem Humor die Situation sehr ernst nehmen und sich insbesondere um das Speicherseegebiet sorgen.

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