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Symbolfoto:

Nach Kollision auf der A 995

Kein Rettungswagen für verletzten Motorradfahrer verfügbar

Das kommt - Gott sei Dank - auch nicht alle Tage vor: Bei einem Unfall auf der A 995 bei Brunnthal ist ein Motorradfahrer verletzt worden. Und weil kein Rettungsfahrzeug verfügbar war, musste der Mann letztlich mit dem Hubschrauber abtransportiert werden.

Brunnthal - Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 16.20 Uhr im Bereich des Autobahnkreuzes München Süd. Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 44-Jähriger aus München mit seinem Seat Ibiza die A 995 in Richtung Südkreuz. Bei der Überleitung zur A 99 wollte der Mann auf diese wechseln. Dabei übersah er einen von hinten mit wesentlich höherer Geschwindigkeit herannahenden Motorradfahrer, der trotz eines Ausweich- und Bremsmanövers ins Heck des Seats krachte. Der 38-jährige Motorradfahrer aus Heldenstein kam dabei allerdings nicht zu Sturz und konnte seine Aprilia am Seitenstreifen anhalten.

Sowohl der Münchner als auch weitere Ersthelfer versorgten den mittelschwer verletzten Motorradfahrer an der Unfallstelle und leisteten Erste Hilfe. Auf professionelle ärztliche Versorgung musste der 38-Jährige allerdings etwas länger warten. Denn laut Polizei gab es einen Engpass an Rettungsfahrzeugen, so dass letztlich ein Hubschrauber angefordert werden musste, um den Verletzten abzutransportieren. Aus diesem Grund musste die Überleitung zur A 99 für 20 Minuten komplett gesperrt werden. Im Einsatz befanden sich neben zwei Streifenfahrzeugen der Autobahnpolizei Holzkirchen und der Unterhachinger Polizeidienststelle auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen.

Warum kein Rettungswagen für den Einsatz zur Verfügung stand, konnte gestern in der Integrierten Rettungsleitstelle in München nicht geklärt werden. Ein Sprecher erklärte dazu nur, dass die Polizei den Unfall mitgeteilt habe und man daraufhin in der Leitstelle per Funk für ein entsprechendes Transportmittel gesorgt habe.

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