Rückruf-Aktion bei Aldi Nord für Tiefkühlfisch - auch Ostdeutschland betroffen

Rückruf-Aktion bei Aldi Nord für Tiefkühlfisch - auch Ostdeutschland betroffen
50 Jahre dabei: Rudi Essigkrug (l.) und Michael Sedlmair (r.) ehren Hubert Hagn. foto: guv

Vom „Chaotenhaufen“ zur festen Größe

Ismaning - „Schon toll, wie sich unser Chaotenhaufen weiter entwickelt hat“, freute sich Rudi Essigkrug. Früher habe man drei, vier Wochen vor einem wichtigen Termin mit dem Arbeiten angefangen, heute sei man in einem fort aktiv, stellte er in seinem 30. Jahr als Vorsitzender der Freien Wähler Gemeinschaft Ismaning fest.

Rund 50 Mitglieder hatten sich zur Jahreshauptversammlung in der Ismaninger Sportgaststätte versammelt, ließen die vergangenen zwölf Monate Revue passieren und blickten voraus - auf ein spannendes Wahljahr. „Wir wissen, dass unsere Kasse alle sechs Jahre bereinigt wird“, dankte Rudi Essigkrug Kassier Günter Glasner und Kassenprüfer Josef Suppmann für ihre hervorragende Arbeit. „Da kommt noch einiges auf uns zu, wir könnten noch ein paar Sponsoren brauchen“, betonte Suppmann mit Blick auf Glasners Bericht. Der hatte zwar die positiven Effekte der drei großen Events Starkbier-, Sommer- und Kartoffelfest hervorgehoben, wies allerdings darauf hin, dass zwischen Januar und Dezember 2013 „bedingt durch vorgezogene Wahlkampfinvestitionen“ mehr ausgegeben worden sei als man eingenommen habe.

Bürgermeisterkandidat Glasner skizzierte kurz seine wichtigsten Wahlziele mit den Kernthemen Ortsbildgestaltung und sozialer Wohnungsbau. In Erwartung der am 7. Februar anstehenden Podiumsdiskussion (Gastgeber sind die Handballer des TSV Ismaning) gemeinsam mit seinen Konkurrenten Alexander Greulich (SPD) und Josef Zettl (CSU) bezog Glasner in Sachen fehlende Sporthalle Stellung: „Da wird von Teilen des TSV Polemik aufgebaut. Bedarf ist da, es darf aber keine reine Handballhalle werden, es muss eine Ballsporthalle sein - mit genügend Platz für die Zuschauer und einem anständigen Bewirtungsbereich.“

Generell gehe es ihm vor allem darum, mit dem weiterzumachen, „was der Michi angefangen hat“, meinte Glasner. Adressat und Noch-Bürgermeister Michael Sedlmair sprach von einem „grundsoliden Wahlprogramm“ und zollte seinem potenziellen Nachfolger Respekt: „Man sollte nämlich den Mund nicht zu voll nehmen, wenn man um die Probleme weiß.“ Sedlmair dankte seinen Fraktionskollegen außerdem für den großen Rückhalt in den zurückliegenden Jahren - 24 als Bürgermeister, 37 in der Fraktion - und wandte sich dabei vor allem an Rudi Essigkrug und Max Kraus sen.: „Ihr habt mir immer den Buckel frei gehalten.“

FWG-Landratskandidat Otto Bussjäger sprach ein kurzes Grußwort: „Auch mit meinen 1,62 Metern Körpergröße mache ich Politik auf Augenhöhe, setze mich für eine aktive und moderne Bürgerbeteiligung ein.“ Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Hubert Hagn (50 Jahre); Rudi Höpfl, Franz Jordan, Max Kraus sen. und Albert Orthuber (alle 40 Jahre) sowie Egon Benker, Erna Christthaller, Hans Christthaller, Günter Glasner, Ursula Klesius, Peter Klesius, Erhard Mair, Konrad Schraufnagl und Elisabeth Starek (alle 25 Jahre).

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