CSU dämmt Folgen des politischen Erdbebens ein

- Putzbrunn (sti) - Nach den Turbulenzen der letzten Monate mit den Parteiaustritten von Bürgermeister Josef Kellermeier, dreier Gemeinderäte und des Ortsvorsitzenden Nikolaus Degenhard hat die CSU Putzbrunn einen Generationswechsel an der Spitze vollzogen bei der Jahreshauptversammlung. Der Fraktionsvorsitzende Florian Hahn (31) ist nun auch Vorsitzender des Ortsverbandes. Hahn, der auch JU-Kreisvorsitzender ist, wurde einstimmig gewählt.<BR>

Die Austrittswelle des Vorjahres sprach nur Gottfried Lipschinki an. Er befürchtet, dass die CSU "aufgrund des politischen Erdbebens bei den nächsten Wahlen nicht Bande mit Kellermeier nicht für ewig zerschnitten mehr so erfolgreich sein könnte". Florian Hahn zeigte sich wegen des gelungenen Krisenmanagements in Fraktion und Vorstand dagegen zuversichtlich. Kreisvorsitzender Ernst Weidenbusch geht sogar einen Schritt weiter. Für ihn müssen die Bande zwischen dem CSU-Ortsverband und Bürgermeister Josef Kellermeier nicht für immer zerschnitten sein. "Für mich ist das wie bei einer Ehe. Es gibt Paare, die sich auseinander leben, sich trennen, dann aber wieder heiraten."<P>Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Egon Trapp und die Gemeinderäte Rolf Lange und Alfons Meßner gewählt. Neue Schriftführerin ist Tina Troche, die Finanzen verwaltet Anita Sager. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden Heike Niehuess, Hans Merkel, Christian Türk, Thomas Wäsler und Gottfried Lipinski gewählt. Neben dem Kreisvorsitzenden kam auch der Bundestagsabgeordnete Georg Fahrenschon. Als einer der ersten CSU-Ortsverbände wählten die Putzbrunner Mitglieder ihre Delegierten für die Kreisversammlung, aus der die Delegierten für die Aufstellungsversammlung des Bundestagskandidaten bestimmt werden. Die CSU München-Land wählt ihren Direktkandidaten im Herbst.<P>

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