Dank vieler Helfer erwachsen geworden

- Seniorentreff feiert 30-jähriges Bestehen

VON SASCHA BERNHARDT Höhenkirchen-Siegertsbrunn - "Mit 30 wird man erwachsen, reif", sagte Gerhard Heinrich, Pfarrer der evangelischen Gemeinde von Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens des ökumenischen Seniorentreffs könne er diesen Prozess auch auf diese Gemeinschaft anwenden. "Dank der vielen engagierten Helfer und Helferinnen wurde wir nicht grau, sondern erwachsen", fuhr er in seiner Predigt beim gestrigen Feiergottesdienst fort.

Beim Gottesdienst und der anschließenden Feier war auch der Gründer des ökumenischen Seniorenkreises, Dekan Heinz Schmeckenbecher, anwesend. "Damals hieß er noch überkonfessioneller Kreis", erinnerte sich der ehemalige evangelische Pfarrer der Gemeinde. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen der politischen Gemeinde und den Kirchengemeinden sei die Idee zu diesem Projekt entstanden. "Da haben sich einige Gemeinderäte schon sehr reingehängt", erzählte der heutige Dekan. Dieser Kreis sei damals etwas recht Neues gewesen. "In dieser Zeit waren ökumenische Gedanken und Gruppen noch recht ungewöhnlich", sagte er. Umso mehr freute es ihn zu sehen, wie gut sich der Kreis in der Gemeinde und die Ökumene insgesamt entwickelt hat.

Begonnen hatte es mit einem Treffen, das einmal im Monat stattfand. "Mittlerweile treffen sich die Senioren jeden Dienstag", bemerkte Pfarrer Heinrich dazu. Darüber hinaus gibt es eine Wandergruppe, die sich einmal monatlich zusammenfindet. "Da ist schon viel in Bewegung", sagte Heinrich. Deswegen sei er sehr dankbar für die Hilfe der Ehrenamtlichen. "Diese Menschen sind sehr zuverlässig", lobte er die langjährigen aktiven Mitglieder des Seniorenkreises. "Noch nie wurde hier jemand allein gelassen" "Noch nie wurde hier jemand allein gelassen." Gerade in dieser Zeit, in der so vieles flüchtig ist, spende eine solche Einrichtung Trost und Halt. "Hier können auch einsame Menschen mit Gleichgesinnten und Verständigen Zeit verbringen", so Heinrich.

Den Festvortrag hielt übrigens jemand, der sich mit der Ortsgeschichte insgesamt gut auskennt. Ortschronist Rudolf Stingl überschrieb seine Rede mit dem Titel "Kinder, wie die Zeit vergeht". Die musikalische Gestaltung übernahm der Frauensingkreis.

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