Vor Fotos aus der Gründerzeit: Cornelia Mirow und Francoise Missonnier. Foto: kp

Die Deutsch-französische Partnerschaft Grasbrunn/Le Rheu beginnt im Bett

Grasbrunn - „Die Städtepartnerschaft mit Le Rheu begann im Bett." Altbürgermeister Wilhelm Dresel bringt es amüsant auf den Punkt.

Die beiden Studentinnen Cornelia Mirow aus Grasbrunn und Francoise Missonnier aus Le Rheu saßen in den 70er-Jahren tatsächlich in einem französischem Studentenwohnheim auf ihren Betten und wollten nach der Studienzeit ihren Kontakt nicht abbrechen lassen. Sie beschlossen, eine Gemeinde-Partnerschaft zu begründen. Natürlich waren sie beim Jubiläum in Harthausen gern gesehene Gäste, zumal sie eine weite Anreise hinter sich hatten: Missonnier aus Paris, Mirow aus Philadelphia, denn sie lebt inzwischen in den USA.

Parallel zum Harthauser Jubiläum feierte die gesamte Gemeinde Grasbrunn das 40-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Le Rheu. Dazu kam eine fast 50-köpfige Delegation aus Le Rheu, angeführt von Bürgermeister Jean-Luc Chenut nach Grasbrunn. Ihren ersten Auftritt hatten die französischen Offiziellen bei der Eröffnung des Festwochenendes in Harthausen, als sie gemeinsam mit den Harthausern einen Kranz am Kriegerdenkmal niederlegten. Bürgermeister Klaus Korneder sprach wohl allen aus den Herzen, als er in seiner, erst in Französisch und dann in Deutsch gehaltenen Rede feststellte: „Es ist mehr als eine schöne Geste, dass die Feierlichkeiten für die 1200-Jahr-Feier in Harthausen mit einem Gedenken der früheren Harthauser Generationen und insbesondere aller in den Weltkriegen gefallenen Soldaten beginnen.“ Danach waren die Franzosen Gäste der Eröffnungsfeier und ließen sich gutes bayerisches Bier und Kesselfleisch schmecken. kp

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