"Die Bildung muss man pflegen und verteidigen"

- VON SOPHIA HEYLAND Neubiberg - Von einer "beneidenswert kurzen Studienzeit" sprach der Präsident der Bundeswehruniversität Neubiberg, Hans-Georg Lößl, bei der gestrigen Diplomübergabe an die 91 Absolventen, die ihr Studium in der Regelstudienzeit von drei Jahren und drei Monaten erfolgreich abgeschlossen haben. Einen Bestpreis erhielten die zwölf Diplomanden, die die beste Note in ihrem Studiengang erreicht und in vielen Fällen sogar die Regelstudienzeit unterboten hatten.<BR>

<P>Diese herausragende Leistung gelang unter anderem Oberleutnant Christian Schröder, der überdies den besten Notendurchschnitt aller Absolventen (1,06) vorweisen kann. Und damit übertrifft er nicht nur alle Durch Verstand und Stärke fit für Führungspositionen diesjährigen Absolventen, sondern ist auch der beste Student, der jemals im Fachhochschulstudiengang Betriebswirtschaftslehre diplomiert wurde. Bester Absolvent der neun universitären Studiengänge ist Oberleutnant Rolf Brucksch, der für seinen Notendurchschnitt von 1,19 geehrt wurde und einen Sonderapplaus für seinen Vorsitz im Studentischen Konvent 2003/04 bekam. Die Bedeutung der sozialen Komponente auch in der weiteren Laufbahn der diplomierten Offiziere hob der Leiter des Studentenbereichs, Oberst Frank Debusson, hervor, der die Absolventen dazu aufforderte, "nicht nur ihren Intellekt, sondern auch ihr Herz und ihren Verstand zu gebrauchen".<P>Seit 2001 haben erstmals auch zivile Studenten Zugang zur Bundeswehruniversität, deren Studium von kooperierenden Unternehmen wie Siemens finanziert wird. Florian Brieler, einer der drei zivilen Studienanfänger von 2001, erhielt den Bestpreis für seine Diplomabschlussnote von 1,37 im Fach Informatik nach exakt dreijährigem Studium. Unterboten wurde diese außerordentlich kurze Studienzeit von Leutnant Stefan Dabel, der in weniger als drei Jahren sein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik absolvierte und dafür einen Sonderpreis erhielt.<P>

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