"Die Mittelständler retten uns"

- Gewerbe unbeeindruckt von Steuerreform

Höhenkirchen-Siegertsbrunn (hei) - Das Verlesen der rosigen Zahlen aus der Jahresrechnung 2001 brachten die Augen von Hans Strunz, Kämmerer der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn, zum Glänzen. "Freuen Sie sich über diese Zahlen", meinte auch Bürgermeisterin Ursula Mayer (CSU) und merkte an, dass der Gemeinderat derartig Positives zum Thema Haushalt wohl nicht so bald zu sehen bekomme. "In den nächsten Jahren müssen wir sehr vorsichtig agieren", sagte Mayer im Hauptverwaltungsausschuss.

Entgegen des Trends profitierte die Gemeinde 2001 von den Gewerbesteuereinnahmen, die bei etwa 935 000 Mark und damit um rund 700 000 Mark höher lagen als im Jahr 2000. Das überwiegend mittelständische Gewerbe habe sich unbeeindruckt von den Auswirkungen der Steuerreform gezeigt, sagte Strunz. Und die Rathauschefin fügte hinzu: "Es sind die Mittelständler, die uns retten."

Zum Verwaltungshaushalt konnte laut Strunz aufgrund der guten Steuereinnahmen mit mehr als 4,3 Millionen Mark eine üppige Zuführung erwirtschaftet werden. Im Vermögenshaushalt wurden im Jahr 2001 die Restfinanzierungen für die großen Baumaßnahmen (zum Beispiel die Grundschule an der Bahnhofstraße) abgewickelt. Rund 1,9 Millionen Mark gab die Kommune dafür aus. Mit der noch vorhandenen Rücklage hat die Gemeinde drei neue Bausparverträge abgeschlossen.

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