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Doppelrolle für den Schulleiter Mathias Wermuth: Er leitet derzeit die Gymnasien Kirchheim und Garching.

Am Gymnasium Garching

Direktor und Stellvertreterin länger krank

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Der Direktor des Gymnasiums Garching ist seit Januar krank, seine Stellvertreterin seit März. Die Stellen werden neu ausgeschrieben. So lange gibt‘s eine spezielle Lösung.

Garching – Wenn sich Matthias Wermuth (58) an seinem Wohnort in der Münchner Innenstadt des Morgens aufs Fahrrad schwingt, dann wird er zurzeit wohl häufiger überlegen müssen, welchen Weg er einschlägt. Denn an mindestens zwei Tagen in der Woche radelt der Oberstudiendirektor nach Kirchheim, wo er seit 2010 Rektor des Gymnasiums ist.

Kommissarischer Leiter seit April

Doch seit Kurzem führt ihn sein Arbeitsweg an zwei festen Tagen pro Woche auch zum Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching (WHG), dessen Leitung er seit 9. April kommissarisch innehat.

Hintergrund dieser Doppelrolle ist die längerfristige Erkrankung des Schulleiters am WHG, Martin Eidenschink, und seiner Stellvertreterin. Dass Wermuth nun die Verantwortung für beide Gymnasien mit insgesamt rund 2400 Schülern trägt, sei eine „große Herausforderung“, räumt er offen ein. Und die könne er nur bewältigen „dank der Unterstützung der Kollegen, und weil es in Kirchheim und in Garching eingespielte Teams gibt“.

Rückkehr unklar

Auf Nachfrage teilt das Kultusministerium mit, dass der bisherige Schulleiter des WHG seit Anfang diesen Jahres seine „dienstlichen Aufgaben nicht wahrnehmen kann“; gleiches gelte für die Stellvertreterin seit Anfang März. Wann die beiden wieder zurückkehren, „ist momentan noch nicht abzusehen“, heißt es aus dem Ministerium. „Beide Stellen sind derzeit zur Besetzung ausgeschrieben.“ Die des Stellvertreters soll zum 1. August 2018 neu besetzt werden, die des Schulleiters „spätestens zum 1. August 2019“.

Infolge der Erkrankungen der zwei Schulleiter sei der Elternbeirat natürlich von mehreren Müttern und Väter angesprochen worden, wie es denn nun weitergehe, berichtet Veronika Täger, die stellvertretende Vorsitzende des Gremiums. Beschwerden habe es jedoch keine gegeben, sagt sie. „Man hat eigentlich nicht gemerkt, dass sich etwas verändert hätte. Die erweiterte Schulleitung und die Lehrer haben das sehr gut aufgefangen“, betont Täger. 

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