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Tram-Unfall: War Costa gar nicht beteiligt?

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Hier ist der Unfall passiert.

Grünwald - Während seine Teamkameraden in Zagreb das letzte Spiel in der Champions League-Gruppenphase bestritten, soll Bayern-Star Douglas Costa in einen Unfall mit seinem Dienstwagen verwickelt gewesen sein. Doch er bestreitet das.

Die Polizei schildert es folgendermaßen: Der brasilianische Linksaußen soll gegen 20.05 Uhr mit im Auto gesessen haben, als

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Bayern-Star Douglas Costa bestreitet, dabei gewesen zu sein. © dpa

sein Bruder Stefano Costa (27) mit dem FC-Bayern-Dienstwagen gegen die Tram fuhr. Laut Polizei waren die Brasilianer auf der Südlichen Münchner Straße in Richtung Norden unterwegs, als Stefano, Elektriker von Beruf, das Rotlicht am Bahnübergang übersah. Der dunkelgraue Audi Q7 prallte in die rechte Seite der Tram, die von der Endstation in Grünwald in Richtung Max-Weber-Platz fuhr.

Und damit nicht genug: Gleichzeitig näherte sich die Tram aus der Gegenrichtung. Wohl aus Angst vor einem weiteren Zusammenprall brachte Stefano panikartig den Q7 von den Schienen, setzte zurück, krachte dabei aber gegen einen Oberleitungsmasten und anschließend gegen den Masten der Ampel.

Die Tram konnte noch rechtzeitig anhalten, meldet die Polizei. Verletzt wurde niemand, weder die beiden Costa-Brüder noch der 28-jährige Spielerberater Mendoza, der ebenfalls Brasilianer ist und mit im Wagen saß.

Douglas Costa bestreitet auf Instagram allerdings, dass er in dem Unfallwagen saß. „Mein Cousin ist gefahren und meine Schwester war bei ihm. Ich war zu dieser Zeit zu Hause", schrieb er in dem sozialen Netzwerk.

Douglas Costa war wegen einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung nicht mit der Mannschaft nach Zagreb gereist zum letzten Champions-League-Gruppenspiel.

Auch die zehn Fahrgäste in der Tram kamen mit dem Schrecken davon. Sie wurden laut MVG in Taxis und Bussen weiterbefördert. Am Q7 entstand ein Schaden von 4000 Euro. Die Trambahn wurde zerkratzt, das Glas der Tür zersprang: Schadenshöhe 2000 Euro, ebenso hoch ist der Schaden an den beiden Masten.

Die Grünwalder Feuerwehr stellte ein Warnschild am Bahnübergang auf, weil die Lichtzeichenanlage nach dem Unfall defekt war. 

icb

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