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Drastischer Unfall auf A8: Haushamer räumt ein, ein Feierabendbierchen getrunken zu haben

In der Nacht zum Freitag kam es auf der A8 zu einem schweren Unfall. Der Verursacher behauptete, ein Feierabendbierchen getrunken zu haben. Der Alkotest sagte etwas anderes.

Auf der A8 im Gemeindebereich Brunnthal kam es in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag gegen 3.50 Uhr zu einem schweren Unfall. Das teilt die Polizei mit.

Demnach befuhr ein 27-jähriger Haushamer mit seinem Pkw die Autobahn in Richtung Salzburg. Gut zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Hofoldinger Forst, noch im Gemeindebereich Brunnthal, kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr nahezu ungebremst in einen in der Nothaltebucht verbotswidrig geparkten Sattelzug eines 51-jährigen Lkw-Fahrers aus Griechenland.

Die ersten Bilder von der Unfallstelle ließen nichts Gutes erwarten. Das Fahrzeug krachte mit der rechten Fahrzeugfront in den Sattelauflieger hinten links, wurde durch die Wucht des Aufpralls nach links weggeschleudert und kam schließlich quer zur Fahrbahn auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Die komplette linke Seite des Pkw wurde auf-, das Dach nahezu abgerissen.

Der Haushamer trug augenscheinlich keine Verletzungen davon. Er äußerte an der Unfallstelle, wohl eingeschlafen zu sein und ein Feierabendbierchen getrunken zu haben. Der Alkotest ergab einen Wert von gut 1 Promille.

Der Führerschein wurde an Ort und Stelle sichergestellt. Obwohl der junge Mann angegeben hat, nicht verletzt worden zu sein, wurde er sicherheitshalber in das Krankenhaus Altperlach verbracht. Hier wurde auch die Blutentnahme durchgeführt.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 14.000 EUR.

Die Feuerwehren Hofolding und Sauerlach waren mit je etwa 20 Einsatzkräften vor Ort.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Malte Christians

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