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Drei Flüchtlinge auf den Spitzenplätzen

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Flott unterwegs: Afrikaner beim Baierbrunner Sommerlauf. © Robert Brouczek

Beim Baierbrunner Sommerlauf starteten nicht nur Einheimische, sondern auch Asylbewerber. Und sie zählten zu den Gewinnern.

Baierbrunn - Schon die Kleinsten rannten begeistert mit: Für die ganze Familie fand in Baierbrunn ein Sommerlauf statt. „Das war eine super Premiere“, sagt Johannes Dornhofer vom SportEventCoaching (SEC), das den Lauf organisiert hat. Circa 300 Sportler nahmen an dem Lauffest teil, wobei die Läufer in verschiedenen Kategorien um den Sieg gekämpft haben: Neben mehreren Kinderläufen wurden eine 5-km-Nordic-Walking-Runde, ein 7,5-Kilometer-Lauf und ein 10-Kilometer-Lauf entlang des Forstenrieder Parks angeboten. Somit war sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene der richtige Schwierigkeitsgrad dabei. Die Idee für die Veranstaltung ist im Rahmen der Präventationsaktion „Ich beweg’ mich!“ der Zeitschrift Apotheken Umschau enstanden. Ziel ist es, eine langfristige Einstellungsänderung hin zu mehr Bewegung im Alltag zu bewirken. Besonders Kinder und Jugendliche wurden aktiv: Von ihnen nahmen 120 an dem Fest teil. Ein Kinderprogramm mit Hüpfburg hatte das „Lauf-Sommerfest“ insbesondere für Familien attraktiv gemacht. Allerdings waren sie nicht die einzigen Läufer: Auch Asylbewerber aus Eritrea und Äthiopien durften auf die Initiative von Ehrenamtlichen hin mitlaufen. Sie waren sogar sehr erfolgreich: So hat der Flüchtling Jammeh Alagie den 7,5-Kilometer-Lauf gewonnen, zweiter wurde Ndoau Baba vor Zeregabr Meron – beide stammen aus Eritrea.

Sophia Baumann

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