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51 Buben und Mädchen aller 3. Klassen der Grundschule Oberhaching haben erfolgreich ihre Schwimmabzeichen gemacht.

Streckentauchen und Kraulengehören zum festen Programm

Ob im Meer, am Pool oder im Freibad: Die Sommerferien verbringen die Drittklässler der Grundschule Oberhaching am liebsten am Wasser. Jetzt können die Mädchen und Buben ihren Eltern und Freunden zeigen, wie gut sie schwimmen können Im abgelaufenen Schuljahr haben sie, aufgeteilt in zwei Gruppen, in zweiwöchigem Rhythmus in der Oberhachinger Sportschule Brust- und Rückenschwimmen, Streckentauchen und Kraulen geübt.

Oberhaching – Neun Schüler krönten den Kurs mit dem „Seepferdchen“, 42 mit den Schwimmabzeichen in Bronze und in Silber.

„Es ist wirklich ein Glück, dass wir ein Schwimmbad gleich in der Nähe haben und die Sportschule uns gestattet, dort zu trainieren“, sagt Lehrerin Martina Feichtbauer, die bei der DLRG aktiv ist. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Susanne Gerloff betreute sie die kleinen Schwimmer. „Das ist in so großen Gruppen gar nicht so einfach, vor allem weil das Können sehr unterschiedlich ist.“ Manche bewegen sich bereits sehr sicher im Wasser und beherrschen die Grundschwimmarten, während andere sich kaum über Wasser halten können.

Oft betrifft letzteres Kinder mit Migrationshintergrund, in deren Familien Schwimmen kaum Thema ist. Dabei sollte das nach Feichtbauers Meinung schon wegen der Sicherheit der Kinder eine „Basiskompetenz sein wie Lesen und Schreiben. „Unser Ziel ist, dass sich die Kinder im Wasser sicher fühlen und ihre eigenen Fähigkeiten vernünftig einschätzen können.“ Denn jedes Jahr gibt es tragische Unfälle mit Kindern an Seen, Flüssen oder in Bädern.

Dass die Schwimmfertigkeit nicht mehr selbstverständlich ist, liegt zum Teil auch daran, dass zahlreiche Bäder geschlossen werden, weil sich Kommunen den kostspieligen Unterhalt nicht leisten können. Zudem sorgen Spaßbäder dafür, dass die Kinder nicht mehr richtig schwimmen, sondern nur noch planschen.dv

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