Gemeinderat stimmt zu

Anwohner darf Brauerei im Keller bauen

Dürrnhaar: An der Flurstraße in Dürrnhaar möchte ein Anwohner in seinem Keller eine Brauerei errichten. Zur Zeit denkt er eigentlich an einen Hobbybetrieb. Möglich sei aber auch eine gewerbliche Nutzung.

Dann wären es zehn Sude und 3000 Liter Bier im Jahr. Probleme hatte die Ayinger Gemeindeverwaltung mit dem Bebauungsplan, der für das betreffende Gebiet seit 1963 gilt. Denn da ist ausdrücklich festgelegt, welche gewerblichen Anlagen aufgrund der Gewerbeordnung ausgeschlossen sind. Das Gesetz gibt es immer noch, der Paragraf ist mittlerweile weggefallen. „Wir sind nicht in der Lage, zu beurteilen, was der Paragraf damals zu bedeuten hatte“, erklärte Bürgermeister Hans Eichler (PWH) in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Zulässigkeit vor Ort müsse deswegen das Landratsamt prüfen. Das gelte auch für die Einhaltung der Immissionswerte. Christine Squarra (Grüne), die selbst in der Flurstraße wohnt, berichtete aus Gesprächen von Anwohnern. Dort gab es demnach Bedenken, dass es in der ohnehin engen Anliegerstraße zu mehr Verkehr komme. Doch bei der Sudmenge sei nicht davon auszugehen.

Eichler erwiderte, dass es auch in Großhelfendorf eine kleine Brauerei, die Theresienbrauerei, gibt. „Und da haben wir auch noch nie Probleme gehabt.“ Vorbehaltlich der Zulässigkeit und der Sudmenge befürwortete der Gemeinderat den Einbau einer Brauerei in den bestenden Kellerraum.

wjr

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