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Ein Dodekaeder aus Holz ist bei der Grundsteinlegung in die Baugrube des Waldorf-Kindergartens in Buchenhain gekommen.

Waldorfkindergarten Baierbrunn

Ehemaliger Projektgegner stößt mit an

Baierbrunn - Nach der Grundsteinlegung mit Dodekaeder soll der Waldorf-Kindergarten Baierbrunn bis zum Herbst bezugsfertig sein.

Mit dem Grundstein, der jetzt gelegt werde, falle ihm auch ein Stein vom Herzen: Das meinte vor kurzem Christian Westermann, Vorsitzender der Elterninitiative, die den Waldorfkindergarten Baierbrunn trägt. Der hat dieser Tage mit dem lange geplanten Neubau an der Forststraße in Buchenhain begonnen.

Bei bestem Wetter, das es fast zu gut meinte mit den Bauherren und ihren Besuchern, hielten Gastgeber und Festredner ihre Beiträge absichtlich kurz. Allgemeiner Tenor: Endlich ist es soweit. Der zu legende Grundstein war, wie bei Waldorf-Neubauten üblich, ein Dodekaeder, ein zwölfseitiger Würfel, in dem Fall aus Holz, der in eine Bodenplatte eingelegt worden ist. Zusammen mit Zeitungen. „Weil wir ein Holzhaus bauen, war unser Grundstein auch aus Holz“, erklärte hinterher Westermann.

Besonders an der Feierstunde im Freien war auch, dass ein Nachbar, früher eher ein Gegner des Projekts, mit den Waldorf-Leuten anstieß auf ein bestes Vorankommen auf der Baustelle. Man habe sich angefreundet, teilte Westermann zufrieden der Presse mit.

Im Herbst, hoffen die engagierten Eltern, wird der Kindergarten, der im Rohbau schon Mitte nächster Woche stehen soll, bezugsfertig sein. 35 Kinder wurden schon angenommen fürs kommende Krippen- und Kindergartenjahr, das Personal ist ebenso aufgestockt worden auf jetzt vier Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin. Die Öffnungszeiten werden dann verlängert angeboten bis 16 Uhr. „Wir freuen uns riesig, dass es jetzt doch geklappt hat“, meinte Westermann. Spenden kann der Kindergarten derweil noch brauchen, es fehlen noch einige Möbel. Und Bäume will man im Garten ja auch pflanzen.

Andrea Kästle

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