Klimabus für pädagogische Projekte

Rollende Energiewende

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In Zeiten von Diesel-Gate  soll ein Fahrzeug Kinder und Jugendliche im Landkreis für den Klimaschutz begeistern: Der „Klimabus“ – ein pädagogisches Projekt des Kreisjugendrings und des Landkreises – könnte schon bald über den Asphalt  rollen.

Landkreis– Beim Klimabus handelt es sich um einen E-Kleintransporter mit batterieelektrischen Antrieb. Er soll zum Beispiel bei Projekttagen von Schulen oder Gemeinden oder auf Straßenfesten, Biomärkten und in Freizeitstätten zum Einsatz kommen und für Klimaschutz und die Energiewende werben. Im Gepäck hat er pädagogisches Material wie Schautafeln, aber auch zum Beispiel ein Radlkino. Dabei müssen die Besucher erst einmal auf umgebauten Heimtrainern in die Pedale treten, um Strom zu erzeugen und so das Kino zum Laufen zu bringen.

„Das Ziel ist, Begeisterung für den Klimaschutz zu erreichen“, sagte Birgit Meyer in der Sitzung des Energiewendeausschusses des Landkreises. Sie ist Bildungsreferentin für die landkreisweite Klimaschutz-Initiative „29++“ und arbeitet im Naturerlebniszentrum in Pullach. Der Bus solle zum „Aushängeschild“ mit Wiedererkennungswert werden, sagte sie. Ende 2018 könnte er seine ersten Einsätze fahren.

Im Naturerlebniszentrum soll der Klimabus geparkt werden. Um ihn auch betreiben, benötigt der Kreisjugendring eine zusätzliche halbe Stelle im Naturerlebniszentrum. Kostenpunkt: rund 30 000 Euro pro Jahr.

Der Bus selbst kostet nach einer ersten Marktrecherche des Landratsamtes 55 000 Euro. Die Kosten für Material und Innenausbau belaufen sich auf 80 000 Euro. Die Mitglieder des Energiewendeausschusses haben sich einstimmig für die Anschaffung des Klimabusses ausgesprochen. Bedingung ist allerdings, dass die Stiftung der Kreissparkasse für den Landkreis München das Projekt finanziell bezuschusst. Einen entsprechenden Antrag will das Landratsamt München stellen.

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