Einbruchserie hält Grünwalder Bürger in Atem

Grünwald - Eine Einbruchserie beschäftigt die Grünwalder Polizei: Unbekannte sind in mehrere Gebäude eingestiegen und verursachten dabei einen Sachschaden von rund 11 000 Euro.

Eine Spur der Verwüstung hinterließen unbekannte Einbrecher am Sonntag gegen 21.40 Uhr in der Musikschule an der Ebertstraße. Die Täter kletterten mit einer Leiter auf das Dach und gelangten über den Lichthof ins Innere. Zuvor waren sie bereits durch ein ausgehebeltes Dachfenster in den Übungsraum eingestiegen, konnten von dort aus aber nicht in weitere Räume vordringen.

Die Einbrecher brachen mehrere Türen und Schränke auf und setzten die Räume schließlich mit den Inhalt von zwei Feuerlöschern unter Wasser. Der Schaden beträgt nach Polizeiangaben rund 10 000 Euro. Gestohlen wurde aber nichts. "Nachdem bei uns kein Bargeld zu finden war, haben sie ihrer Wut freien Lauf gelassen“, vermutet Musikschulleiter Markus Lentz. Entdeckt wurde der Einbruch von der Feuerwehr, denn die Täter hatten vor ihrer Flucht den Feueralarm ausgelöst.

Erfolgreicher waren unbekannte Täter bei einem Einbruch in das Bürogebäude des Grünwalder Golfplatzes: Sie erbeuteten 150 Euro aus einer offenen Geldkassette und zehn Euro aus einem Ballautomaten. Skurril: Die Einbrecher hinterließen am Tatort einen vollen Kasten Bier. Sie versuchten erfolglos, einen Caddy kurzzuschließen. Ein Golfspieler bemerkte am Samstag gegen 12.30 Uhr das eingeschlagene Bürofenster. Die Tat könnte sich aber schon ab Dienstag, 20. Januar, ereignet haben.

35 Euro aus der Kaffeekasse sowie Handyzubehör erbeuteten ein oder mehrere Unbekannte bei einem Einbruch im Walderlebniszentrum im Grünwalder Forst. Die Täter brachen in der Nacht zum Samstag die Tür zum Brotzeitstüberl auf.

In der gleichen Nacht hebelten Einbrecher das Fenster eines Kiosks im Freizeitpark Grünwald aus. Sie durchwühlten die Schränke, zogen dann aber ohne Beute von dannen. An einem Kiosk in der Südlichen Münchner Straße hatte man ebenfalls versucht einzusteigen, jedoch ohne Erfolg.

Ob jeweils die gleichen Täter am Werk waren, wird derzeit noch vom Kommissariat 63 ermittelt.

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