Eindrucksvoller Abend mit Charlotte Knobloch

Ismaning - Beim Kamingespräch im Ismaninger Rathaus gab Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, der Jugend mit auf den Weg, sich von niemandem bevormunden zu lassen und sich mit Heimatliebe um das eigene Land zu kümmern.

Im Gespräch mit Rainer Knäusl sprach sie sich für ein Nebeneinander des Staates Israel und eines Palästinenser-Staates aus. Beklemmende Stille erfasste den Saal, als sie ihre Flucht vor Gestapo und Nazis schilderte. In einem Dorf in Franken konnte sie überleben, weil eine frühere Hausangestellte sie als nichteheliches Kind ausgegeben hatte. Als Kind hatte sie die Zerstörung der Synagoge in München miterlebt. Zu ihrem Lebenswerk gehört die Errichtung des Jüdischen Zentrums am Jakobs-Platz. Foto: MM

Auch interessant

Kommentare