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Eingemeindung des Hofoldinger Forsts bringt viele Vorteile

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An neue Grenzen gewöhnen müssen sich (v.l.) Stefan Bratsch, Barbara Bogner, Hubertus Tränkner, Stefan Kern, Andreas Hallmannsecker, Hans Eichler, Jakob Egelseder und Bernhard Gruber.  Foto: Thory
An neue Grenzen gewöhnen müssen sich (v.l.) Stefan Bratsch, Barbara Bogner, Hubertus Tränkner, Stefan Kern, Andreas Hallmannsecker, Hans Eichler, Jakob Egelseder und Bernhard Gruber. Foto: Thory

Hofolding - 2003 hatte Sauerlach den Stein ins Rollen gebracht, nun ervollte endlich der Vollzug: die Eingemeindung des Hofoldinger Forsts in die Anrainergemeinden.

Die bisher gemeindefreien, so genannten „ausmärkischen“ Waldgebiete im bisherigen Eigentum des Landes bringen den Kommunen Aying, Brunnthal, Otterfing, Sauerlach und Valley nach der zum 1. Januar 2011 erfolgten Eingemeindung eine Reihe von Vorteilen: Planungshoheit, Grundsteuereinnahmen aus der Holzwirtschaft oder der Vollzug der geltenden Gesetze für ein fast 29 km² großes Forstareal liegen künftig in den Händen der Gemeinden - mitsamt eines immensen Flächenzugewinns. Die A 8 in Nord-Süd-Richtung sowie Forsttrassen in Ost-West-Richtung sorgen für die Grenzziehungen.

„Was lange dauert, wird endlich gut!“ Auf diese Formel brachten am Freitag die Rathauschefs Barbara Bogner (Sauerlach), Johann Eichler (Aying), Stefan Kern (Brunnthal), Jakob Eglseder (Otterfing) und Andreas Hallmannsecker (Valley) das Ergebnis. Nicht nur die Regierung von Oberbayern sowie die bayerischen Staatsforsten waren von der Übergabe in langen Verhandlungen zu überzeugen - auch die Gemeinden untereinander mussten sich auf neue Grenzziehungen einigen.

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