Eingewöhnen an die ungewohnte Anstoßzeit

- In zwei Tagen rollt in der Zweiten Liga wieder der Ball

VON CHRISTIAN AMBERG

Unterhaching - Zwei Tage noch bis zum Rückrunden-Start gegen Greuther Fürth: Jetzt wird es in der Mannschaft der SpVgg Unterhaching langsam ernst. "Man merkt, dass sich im Training keiner mehr verletzen will", berichtete Trainer Wolfgang Frank gestern. Die Übungseinheiten sind derzeit ohnehin nicht optimal durchzuführen. Auf Kunstrasen, wo aufgrund des Schnees trainiert wird, "kannst du eben nicht alles machen wie auf Rasen", so Frank. Er hofft, zumindest noch eine Einheit im schneefreien Stadion durchführen zu dürfen.

Um den letzten Fitness-Stand schwarz auf weiß zu haben, wurde den Spielern am Sonntag noch einmal Blut abgezapft. Mit den Ergebnissen war Frank zufrieden: "Der Zustand der Spieler ist okay." Eines der Probleme, das es noch zu lösen gilt, ist die ungewöhnliche Anstoßzeit um 13.30 Uhr. Seit gestern ist deswegen auch täglich das Training zu diesem Termin angesetzt. "Da braucht man einen ganz anderen Rhythmus", begründet der Coach die Maßnahme, "aufstehen, essen, schlafen - all das muss bedacht werden, damit wir am Samstag Mittag voll da sind. Denn die Frage, die bleibt, ist: Welche Schlagkraft können wir Fürth entgegensetzen? Da spielt auch die Anstoßzeit eine Rolle."

Sorgenkind Nummer eins im Kader ist derzeit Neuzugang Sebastian Helbig, der mit Grippe im Bett liegt, heute aber wieder laufen soll. An Liebers und Aygün sind angeschlagen geschlagen sind Hendrik Liebers (Bänderverletzung im Sprunggelenk) und Necat Aygün (Oberschenkel). Elton da Costa trainiert wieder, wird trotz seines starken Auftritts gegen Salzburg aber zunächst auf die Bank müssen. "Er hat nach seiner Verletzung noch nicht die Fitness", erklärt Frank.

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