Einsatzgebiet reichte bis hinunter nach Eschenlohe

- VON ANJA FINK Unterhaching - "Ich wünsche uns einen harmonischen und vor allem einsatzlosen Abend", sagte der Vorstand der Feuerwehr Unterhaching, Siegfried Ohletz, bei der Hauptversammlung seiner Feuerwehr. Die 97 anwesenden Mitglieder nahmen dies ebenso wie Bürgermeister Erwin Knapek (SPD) und die Damen und Herren des Gemeinderats erheitert auf. Einen Rückblick aufs Jahr 2005, auf einige der 333 vielfältigen Einsätze bis hin zum Hochwasser in Eschenlohe sowie auf Geräteanschaffungen bot der Abend im Feuerwehrhaus Unterhaching.<BR>

Schon lange vor Beginn füllten sich der Lehrsaal und das Stüberl geräuschvoll und fröhlich, Schnitzel und Kartoffelsalat füllten die Mägen, bevor Löwenbräu die Runde machte. Nach den Grußworten von Vorstand Siegried Ohletz übernahm Kommandant Josef Gmeinwieser das Mikrofon und den Bericht des Jahres 2005. 333 Einsätze, insgesamt 4299 Stunden, leistete die Feuerwehr. Gmeinwieser betonte, dass die Feuerwehr Unterhaching die Unterstützung von 169 aktiven und passiven Mitgliedern erhält. Zur Einstimmung zeigte er Bilder vergangener Einsätze, vor allem der Hochwasserkatastrophe in Eschenlohe, bei der die 27 Unterhachinger Einsatzkräfte "wie die Geisteskranken Sandsäcke gefüllt haben", so der Kommandant.<P>"Doch die Grundlage für einen gut funktionierenden Ablauf ist eine gute Ausbildung", sagte Gmeinwieser, und so wurden im vergangenen Jahr 58 Lehrgänge erfolgreich abgeschlossen. Stolz wies er auf zwei Neuanschaffungen hin, das "Amphibienfahrzeug" BMW X5 und einen Abrollbehälter (AB) Umwelt, der mit einem Lichtmast, einer Wetterstation und externen Stromeinspeisungsmöglichkeiten ausgerüstet ist. Auf Weiteres hofft Gmeinwieser noch in diesem Jahr, "und ich bin ein ekelhafter Hund, wenn ich was will", gestand er. Freilich müsse man die knappen Mittel der Gemeinde berücksichtigen.<P>Die Ehrungen wurden kurz abgehandelt. "Da sind ja einige nicht da, da haben wir schon gespart", meinte Gmeinwieser, ehe er Christian Huster, Ronny Karsch und Martin Rosenmeier für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft Urkunden überreichte. Jakob Diepold, Helmut Kieweg und Mathias Peschl werden für ihre 25 Jahre noch im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages geehrt. Für 30 Jahre erhielten Josef Frimmer jun., Franz Hutterer jun. und Peter Potzner Urkunden.<P>Spielmannszug feiert 35-jähriges Bestehen <P>Im Anschluss blickte Vorstand Siegried Ohletz auf die Veranstaltungen des Jahres 2005 zurück. Vom Fischessen bis zum Schafkopfturnier war einiges geboten, so Ohletz. Doch ein großes Ereignis sei die Patenschaft mit der Feuerwehr Ottobrunn gewesen. Schließlich übernahm der Stellvertretende Vorstand Richard Fritz das Wort und lobte die acht Jugendlichen der Jugendgruppe, die insgesamt 243 Stunden mit Übung und Ausbildung verbracht hätten. Beim Spielmannszug der Feuerwehr richtete Ohletz seine Aufmerksamkeit auf dessen 35-jähriges Bestehen im Jahre 2005, drückte jedoch auch seine Hoffnung aus, dass die 34-köpfige Gruppe noch ergänzt wird: "Außerdem suchen wir dringend einen neuen musikalischen Leiter."<P>

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