Ende der Raumnot ab Herbst in Sicht

Hohenschäftlarn - Die Kinder der überfüllten Grundschule Hohenschäftlarn haben ab dem kommenden Schuljahr wieder mehr Platz.

Ab September soll es zwei weitere Unterrichtsräume geben, die an den schon vorhandenen Container angebaut werden. Der Familien- und Sozialausschuss sprach sich jetzt einstimmig für diese Lösung aus. Steigende Schülerzahlen und der geplante Umbau der Schule (wir berichteten) machen die Ausweichräume notwendig.

Konrektorin Christl Mees und Elternbeiratsvorsitzende Beatrice Lochner, die bei der Sitzung anwesend waren, sind enttäuscht darüber, dass die Ausweichräume erst so spät zur Verfügung stehen. „Der Werkunterricht findet zur Zeit unter Bedingungen statt, die pädagogisches Arbeiten unmöglich machen“, beschwerte sich Lochner. Anton Höck (Grüne) beklagte, dass „der Sache nicht mit Nachdruck nachgegangen wurde“.

Bürgermeister Matthias Ruhdorfer (CSU) wies derlei Kritik weit von sich: „Diese Unterstellung ist nicht in Ordnung!“ Er wies darauf hin, dass eine Kontaktaufnahme mit den Architekten erst im Januar möglich war.

Schulleitung und Elternbeirat forderten außerdem mehr als zwei Zusatzräume im Container. Es sei zu erwarten, dass im Zuge der Umbauarbeiten ein drittes Ausweichzimmer notwendig werde. Ruhdorfer machte aber auf die Kosten aufmerksam, die sich „für eine Übergangslösung“ allmählich „läppern“ würden. Man einigte sich schließlich darauf, die Architekten zur Notwendigkeit eines dritten Ausweichraums zu befragen.

Geschäftsleiter Lampert Dey stellte nun auch den Zeitplan für den Schulumbau vor: Die Arbeiten am Anbau des Schulgebäudes sollen im September beginnen und im Juni 2011 abgeschlossen sein. Ein Ende der gesamten Maßnahmen ist für Juli 2012 in Sicht.

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