Erich Zeitlers Name auf ewig lebendig

- Ismaning (mm) - Heute erhält die Gemeinde Ismaning ihre "Erich-Zeitler-Straße". Im Rahmen einer Festsitzung im Dezember 2004 hatte der Gemeinderat beschlossen, einen Teilbereich der Freisinger Straße zwischen dem Kirchplatz und der Kreuzung mit der Münchener Straße umzubenennen, um den langjährigen Bürgermeister und Ehrenbürger Erich Zeitler zu würdigen. Er ist am 13. Februar 2004 an den Folgen eines Verkehrsunfalls gestorben.<BR>

"Die Benennung der Straße nach Erich Zeitler ist eine Ehrung eigener Art und von besonderer Qualität", erklärt die Gemeinde. Der Name Zeitler bleibe so auf Dauer lebendig.<P>Große Gestalt der bayerischen Politik <P>Erich Zeitler hat die Gemeinde Ismaning 38 Jahre lang geleitet. Er wurde erstmalig im Mai 1952 zum damals ehrenamtlichen Ersten Bürgermeister gewählt. Der SPD-Mann genoss hohe Wertschätzung und Respekt über die Gemeinde und auch über die Parteigrenzen hinaus. Er gehörte 16 Jahre dem Bayerischen Landtag an, davon zwölf Jahre als Vorsitzender des Verfassungs-, Rechts- und Kommunalausschusses. Im kommunalpolitischen Bereich hat er sich viele Jahrzehnte im Landkreis und zeitweise im Bezirk für die Menschen der Region eingesetzt. Für alle bayerischen Kommunen wirkte er viele Jahre als Vizepräsident des Bayerischen Gemeindetags.<P>Für seine Verdienste wurde Erich Zeitler unter anderem mit dem Bayerischen Verdienstorden und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Gemeinde Ismaning ernannte Erich Zeitler anlässlich seines Ausscheidens aus dem Bürgermeisteramt zum Ehrenbürger. "Die höchste Auszeichnung, die eine Gemeinde vergeben kann und von der in Ismaning sehr sparsam Gebrauch gemacht wird, war Dank und Anerkennung für ein Lebenswerk von Tatkraft und Weitsicht", meldet die Gemeinde.<P>An der Straße zwischen dem Kirchplatz im Süden und der Kreuzung mit der Münchener Straße im Norden befinden sich zahlreiche gemeindliche Einrichtungen, die unter Bürgermeister Zeitler erbaut wurden: die Hauptschule Ismaning, gebaut in der zweiten Hälfte der 50er Jahre als Knabenvolksschule; das Hallenbad und der Bürgersaal. Zum anderen grenzt diese Straße mit ihrer Westseite an den Hain, ist mit Schlosspark und Rathaus dem engsten Ortskern zugehörig.<P></P>

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