Die erste Bohrung in Kirchstockach war von Erfolg gekrönt. Foto: privat

Erster Pumpversuch bringt hervorragende Ergebnisse

Kirchstockach - Die erste Geothermiebohrung in Kirchstockach ist ihm wahrsten Sinne des Wortes ein Volltreffer.

Bei einem Pumpversuch wurden am Samstag die Temperatur und die Menge des förderbaren Wassers gemessen. „Herausgekommen ist ein besseres Ergebnis als erwartet“, so Geologe Markus Wolfgramm. Das Wasser, auf das man in rund 3400 Metern Tiefe stieß, ist 138,4 Grad heiß, wie eine eine Messung im Inneren des Bohrlochs ergab. Noch positiver überrascht war das Bohr-Team im Auftrag der „Süddeutschen Geothermie-Projekte Gesellschaft“ (SGG) aber über die Menge an Wasser, das in Kirchstockach aus dem Erdinneren gepumpt werden kann: Per Lufthebeverfahren wurde festgestellt, dass aus dem Bohrloch mehr als 100 Liter pro Sekunde sprudeln.

Thomas Jahrfeld von der SGG, der das Geothermie-Projekt leitet, lobt ebenfalls das positive Ergebnis des Pumpversuchs, mahnt aber gleichzeitig zur Zurückhaltung: Um endgültig bewerten zu können, wie gut der Standort Kirchstockach für ein künftiges Geothermie-Kraftwerk geeignet ist, müsse man die Qualität des zweiten Bohrlochs abwarten.

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