Explosion in New York: Polizei geht Hinweisen nach

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Muskeln und Sehnen anstatt Motor und Zahnrad: „Roboy“ soll sich bewegen wie ein Mensch – und so Fortschritte in Medizin, Forschung und Technik ermöglichen. Hinter ihm (v.l.): Minister Ludwig Spaenle, TU-Präsident Wolfgang Herrmann, Ministerin Ilse Aigner und Unternehmerin Susanne Klatten. Foto: Dieter Michalek

Europaweit führendes Zentrum in Garching: Hier werden Studenten zu Unternehmern

Garching - Im neuen Gründerzentrum auf dem Garchinger Forschungscampus finden technologieorientierte Jungunternehmer einen Ort, an dem sie mit fachlicher Ausrüstung und Unterstützung ihre Firmengründung an den Start bringen können.

Große Unternehmen, „unsere großen Tanker“, wie sie die Wirtschaftsministerin Ilse Aigner nennt, sind wichtig für die deutsche Wirtschaft. Aber die gibt es nur wegen der „kleinen Schnellboote“, also Firmen, die erst gegründet wurden. „Und gerade die müssen wir unterstützen und fördern,“ sagte sie bei der Eröffnung des neuen universitären „Entrepreneurship Centers“, des größten Gründerzentrums seiner Art in Deutschland.

„Heute beginnt wieder etwas neues“, sagt Wolfgang Herrmann, Präsident der Technischen Universität München (TUM). Damit meint er die Eröffnung des Gründerzentrums an sich. Aber auch die zukünftigen Projekte, die durch dieses Zentrum gefördert werden sollen. Projekte vom Schlage eines „Babo Blue“, eine Getränkemischung aus Bier und Beerenlimonade. Die fünf Gründer der gleichnamigen Firma, allesamt Studenten, planen jetzt, einen Teil ihres Unternehmens nach Garching zu verlegen. Ihnen half bei der Gründung der Gewinn des „Innovationswettbewerbs für Getränke und Lebensmittel“ der TUM 2014.

Aber auch innovative Ideen, die noch keinen Investor gefunden haben, können in Garching eine Chance bekommen. Hier finden sie Unterstützung, Räume, Arbeitsflächen sowie das Herzstück des Komplexes: Das „MakerSpace“ beansprucht 1500 der insgesamt 6100 Quadratmeter. Diese Werkstatt bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Ideen zu realisieren. Mit 3D-Drucker, Laserschneider, Werkbereichen für Metall, Holz und Textilien können Jungunternehmer ihren Projekten anhand von Prototypen oder Kleinserien Form geben. Auf die Hightech-Werkstatt ist Susanne Klatten, Gesellschafterin von „UnternehmerTUM“, besonders stolz. „MakerSpace ist eine Werkstatt, die in dieser Größe einzigartig ist. Sie hält jedem internationalen Vergleich stand.“

Das Zentrum kostete rund 17 Millionen Euro, je zur Häfte vom Freistaat und „UnternehmerTUM“ gezahlt. „Unternehmensgründung funktioniert bei der TUM schon lange. Seit 1990 sind rund 700 Unternehmen herausgegründet worden. Eine wahre Freude, dass das ab jetzt noch besser wird“, sagt Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle.

Eckdaten des Centers

240 Arbeitsplätze für TU München und UnternehmerTUM; 120 Arbeitsplätze für Gründer; 13 Besprechungs- und fünf Seminarräume; 1500 Quadratmeter Hightech-Werkstatt; 800 Quadratmeter „Open-Space-Arbeitsfläche“.

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