Jugendlicher (17) ist verschwunden - wer hat Deniz gesehen?

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Die Polizei warnt.

Üble Masche

Falsche Polizisten terrorisieren und betrügen Rentnerin

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Um mehrere tausend Euro haben falsche Polizisten eine Unterschleißheimerin (83) betrogen und sie dabei noch regelrecht terrorisiert.

Unterschleißheim – Da sich offensichtlich ganze Banden auf diese Masche verlegt haben, schildert die Polizei den Tatverlauf minutiös. Als Warnung.

Am Mittwoch gegen 19 Uh, erhielt die 8-Jährige einen Anruf eines angeblichen „Oberkommissars Stein“. Er sagte ihr, dass Verdächtige festgenommen worden seien. In deren Unterlagen habe man auch die Adresse und die Daten der 83-Jährigen gefunden. Im weiteren Gesprächsverlauf konnte der Betrüger herausfinden, wieviel Geld die Rentnerin auf ihren Bankkonten hat. Er sagte ihr, er wolle das Geld bei ihrer Bank „einfrieren“ lassen. Die alte Dame bekam die Anweisung, den Hörer neben das Telefon zu legen und auf keinen Fall aufzulegen. Sie solle sich alle zwei bis drei Stunden melden und in den Hörer sprechen, damit er sicher sein könne, dass alles in Ordnung ist. Daran hielt sich die alte Dame auch. Um 6 Uhr morgens sagte sie dem angeblichen Kommissar, dass sie die ganze Nacht nicht habe schlafen können und völlig kaputt sei. Ihr wurde daraufhin gestattet, sich für zweieinhalb Stunden hinzulegen.

Täter lassen die alte Dame die ganze Nacht vor dem Telefon sitzen

Gegen 08.30 Uhr meldete sie sich erneut und erhielt nun eine Handynummer. Das Festnetztelefon durfte sie auflegen. Sie wählte die Handynummer und wurde mit einem angeblichen Polizeibeamten namens „Fischer“ verbunden. Er gab ihr den Auftrag, das Geld von ihren beiden Konten abzuheben und nach Hause mitzunehmen. Auch jetzt musste sie den Hörer neben das Telefon legen, damit die Telefonverbindung bestehen blieb. Als sie das Geld bei ihrer Bank abgehoben hatte und wieder Zuhause war, teilte sie dies per Telefon mit. Sie wurde angewiesen, ihre drei Geldbanderolen zu öffnen und 10 000 Euro genau vorzuzählen. Weiterhin bekam sie die Anweisung, bei drei 500 Eurobanknoten jeweils die Geldscheinnummern vorzulesen. Der Polizeibeamte „Stein“ informierte die Rentnerin, dass ein Kollege vorbeikomme, der das Geld abhole. Unmittelbar danach klingelte es, und die 83-Jährige ließ den Geldabholer in die Wohnung.

Mehrere tausend Euro Beute

Über das Telefon wurde ihr mitgeteilt, dass der Kollege das Geld mitnehme. Zur Sicherheit. Etwa zwei Stunden später würde sie es wieder bekommen. Als die Zeit abgelaufen war und sich nichts mehr tat, wurde der 83-Jährigen langsam klar, dass sie betrogen worden ist. Um mehrere tausend Euro. 

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