Unterricht bei offenem Fenster: Lüften bleibt das Wichtigste, auch bei dem Einsatz von Luftreinigern. Bis die Schule wieder anfängt, wird die Gemeinde Seefeld dennoch zehn Geräte besorgen. Foto: dpa
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Unterricht bei offenem Fenster: Lüften bleibt das Wichtigste, auch bei dem Einsatz von Luftreinigern. (Symbolbild)

Coronavirus

Auch Feldkirchen stellt CO2-Ampeln auf

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CO2-Ampeln sollen auch in den Schulen und Kitas in Feldkirchen stehen. Die Gemeinde checkt auch, wo Luftfilter gebraucht werden.

Feldkirchen – Ein grundsätzliches Ja gab der Feldkirchner Gemeinderat zur Anschaffung von CO2-Sensoren für Schulen und Kitas. Ob die Gemeinde auch Luftfilter aufstell, wird ebenfalls geprüft, falls das Öffnen der Fenster nicht möglich ist.

Die entscheidende Frage war auch nicht, wie viele diese Geräte kosten, sondern „was sie für die Gesundheit bringen“, so Bürgermeister Andreas Janson (UWV). Deshalb hat die Verwaltung sich bei den Nachbargemeinden umgehört, was diese für Erfahrungen gemacht haben, und auch ein Fachbüro hinzugezogen. „Wichtig ist zu wissen, dass weder CO2-Ampeln, noch die Lüftungsgeräte vom regelmäßigen Lüften entbinden und auch nicht von der Maskenpflicht“, betonte Janson. Vor allem die Senosren stellen demnach eine Unterstützung dar, indem sie valide Daten liefern, wann der CO2-Gehalt in einem Zimmer ansteigt. Dieser Wert sei wichtig, da je höher der Anteil an Aerosolen, desto mehr Möglichkeiten haben auch die Covid-19-Viren sich anzuheften. Regelmäßig die Fenster zu öffnen, kann hier schnell Abhilfe schaffen.

Lüftungsgeräte machen derweil in den Räumen Sinn, in denen man keine Fenster öffnen kann, zum Beispiel im Keller. Deshalb lässt der Gemeinderat nun prüfen, in welcher Einrichtung das der Fall ist. Dies erfolge zeitnah und in Absprache mit den Leitern der Schule und Kindertageseinrichtungen, um die möglichen Förderungen vom Freistaat in Anspruch nehmen zu können.

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