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Großeinsatz: Feuerwehr-Einsatzkräfte löschen den Brand in einer Halle, aus der dichter Rauch quillt. 

Nach Brand bei EntsorgungsUnternehmen

„Ich fühle tiefe Traurigkeit“: Feuer macht Geschäftsführer fassungslos

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Nach dem Brand einer Sortieranlage am vergangenen Samstag herrscht bei der betroffenen Recyclingfirma und ihren 35 Mitarbeitern Fassungslosigkeit. Der Geschäftsführer spricht von „tiefer Traurigkeit“. Die Brandfahnder ermitteln.

Feldkirchen – Als Anastasios Melidis am Samstagabend der Feuerwehr die Tore zum Gelände der AFM-Geländes aufsperrt und wenig später sieht, wie die Einsatzkräfte mit dem Feuer kämpfen, hofft er zu träumen. Aus der Firmenhalle quillt Rauch. Darin steht eine nagelneue Sortieranlage in Flammen. Noch nie war sie in Betrieb. Ab Anfang der Woche hätten die Gummibänder Sperrmüll und Bauschutt befördern sollen. Zwei Jahre lang habe man an der modernen Anlage gearbeitet, sagt AFM-Geschäftsführer Meldis. Jetzt ist sie nur noch Schutt und Asche. Melidis sagt: „Tiefe Traurigkeit. Ich fühle tiefe Traurigkeit.“

So dreist: Lesen Sie hier, wie die Polizei mit Gaffern kämpfen musste.

Wie berichtet, hat ein Feuer am Samstagabend in einer Halle auf dem Gelände der Recyclingfirma AFM an der Emeranstraße gewütet. Es zerstörte eine Sortieranlage und griff auf die Halle über. Ein Statiker hat sie als einsturzgefährdet eingestuft. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere Millionen Euro. Die Ursache ist am Montag noch ein Rätsel. Die Brandfahnder ermitteln. „Ich kann mir das einfach nicht erklären“, sagt Melidis.

Darum blieb die Feuerwehrsirene in Feldkirchen still

Sein Telefon läuft an diesem Tag heiß. Es gibt viele Fragen zu klären. Zwar können die 35 AFM-Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz kommen. Aber an einen normalen Arbeitstag ist nicht zu denken. „Der Betrieb läuft weiter, aber anders“, sagt Melidis. Die Halle könne man nicht betreten. „Wir müssen nun umzustrukturieren. Aber wir geben nicht auf und wollen alles wieder in Schuss bringen.“ Einige Millionen Euro hatte das Unternehmen in die neue Anlage investiert. Sie war nach modernsten Standards gebaut. Sie sollte alle möglichen sicherheits- und umweltschutzrechtlichen Auflagen erfüllen. Zwar sei man versichert, sagt Geschäftsführer Melidis. „Aber darum geht es nicht. Es geht um das Herzblut, das man hineingesteckt hat.“ Er hofft, dass die Polizei die Ursache so schnell wie möglich klärt.

rat

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