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Feuerwehrler löschen den Brand.

Warnung vor dem Rauch

Brand in Feldkirchen: Darum blieb die Feuerwehrsirene still

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Bei Großbränden wie Samstagabend in Feldkirchen warnt die Polizei die Bevölkerung über mehrere Kanäle wie Twitter und Radio. Doch warum blieb die Sirene der Feuerwehr still?

Beim Großbrand in Feldkirchen am Samstagabend hatte die Polizei Anwohner über Radiodurchsagen und eine Twitter-Meldung gebeten, ihre Fenster zu schließen. Auf der Facebook-Seite unserer Redaktion hat im Anschluss User „Stephan Hall“ gefordert, bei solchen Großeinsätzen die Feuerwehrsirene anzuschalten, um die Bevölkerung zu warnen: „Eine früh genug ausgelöste Sirene hört man sofort und weiß, was zu tun ist. Während man eine Twitter- oder Radiomeldung auch nur mitbekommt, wenn man gerade zufällig nachschaut oder das Radio anhat.“ Und er erhielt dafür Zustimmung von Facebook-Nutzern. 

Im Feldkirchner Feuerwehrhaus gibt es eine Sirene. Sie heult regelmäßig am ersten Samstag im Monat – ein Probealarm. Wenn sie im Ernstfall ertönt, soll sie aber nicht warnen. „Sie ist bloß für uns. Sie soll die Feuerwehrleute informieren, dass ein größerer Einsatz stattfindet“, sagt Feuerwehrkommandant Andreas Karner. Sie werde aber nur im absoluten Notfall eingesetzt. Etwa, wenn die Feuerwehr gerade im Einsatz ist und ein zweiter hinzukomme. 

So dreist: Lesen Sie hier, wie die Polizei mit Gaffern kämpfte

Früher nutzten die Feuerwehren die Sirenen häufiger. Heute bekommen die Einsatzkräfte eine Nachricht auf ihren Piepser. Zudem erhalten sie eine Alarm-SMS. Bei dem Brand der Firmenhalle habe man alle Möglichkeiten genutzt, um die Anwohner vor dem Rauch zu warnen, sagt Karner. Theoretisch hätte man zudem mit speziellen Lautsprecheranlagen durch Feldkirchen fahren können. Aber man wollte keine Panik schüren. Schließlich habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden: „Aufgrund der Thermik ist der Rauch nach oben gezogen und über die Häuser hinweg.“

rat

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