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Schlimmes Versehen

Polizei befreit eingesperrtes Kleinkind aus überhitztem Auto

  • Günter Hiel
    vonGünter Hiel
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Eine junge Mutter hat in Feldkirchen in der Mittagshitze ihren neun Monate alten Buben aus Versehen im Auto eingesperrt. Bei 30 Grad Außentemperatur, in einem dunklen Wagen in der prallen Sonne. 

Feldkirchen - Am Montag in den Mittagsstunden hat eine Anwohnerin aus Feldkirchen über den Notruf 110 der Polizei mitgeteilt, dass ihre Nachbarin soeben ihre wenige Monate altes Kleinkind versehentlich im eigenen Pkw eingeschlossen habe  und diesen nun nicht mehr öffnen könne. Der Autoschlüssel lag auf dem Fahrersitz, der Ersatzschlüssel war nicht greifbar, meddet die Polizei.

Dunkler Wagen steht in praller Sonne 

Da der schwarze Kleinwagen bei einer Außentemperatur von über 30 Grad zudem in der prallen Sonne befand und eine Gefährdung des Kindes somit nicht ausgeschlossen werden konnte, musste der Wagen durch die eingesetzten Polizeibeamten gewaltsam geöffnet werden, meldet die Pressestelle des Präsidiums. Die Rentnerin, die den Notruf abgesetzt hatte, hat laut Polizei geistesgegenwärtig reagiert: Sie breitete Decken über das Auto, um es vor der Sonne zu schützen.  Die Mutter war völlig aufgelöst aus Sorge um ihren Buben.

Polizei schlägt Scheibe ein

Die Polizei ging sehr behutsam vor: Die Beamten drückten eine Scheibe ein, die sie vorher abgeklebt hatten, so dass das Kind nicht durch herumfliegende Splitter verletzt werden konnte. Als der Wagen auf war, kam den Beamten die aufgestaute Hitze schon entgegen.  

Kind wohlauf

Aufgrund der schnellen Reaktion der Anwohnerin sowie der Öffnung der Pkw kam es nach den Feststellungen des verständigten Rettungsdienstes zu keinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Kleinkindes. Die durch die Mutter auf Anraten der Polizeibeamten getroffenen Erstmaßnahmen zur Versorgung des Kleinkindes, erwiesen sich somit als wirksam.

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