Feuerwehr löscht brennenden Linienbus vor dem Rathaus Feldkirchen.
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Der Bus vor dem Rathaus Feldkirchen brennt bis aufs Stahlgerippe aus.

Vor dem Rathaus

Linienbus brennt bis aufs Stahlskelett aus

  • Günter Hiel
    vonGünter Hiel
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Bis aufs Stahlgerippe ist ein Linienbus vor dem Rathaus Feldkirchen ausgebrannt. Fahrgäste und Fahrer konnten sich retten. Der Schaden: rund 600.000 Euro.

Feldkirchen - Am Montag, 7. Dezember, gegen 21.30 Uhr, meldete sich ein Zeuge beim Polizeinotruf 110 wegen eines brennenden Busses in der Emeranstraße in Feldkirchen, direkt neben dem Rathaus. Ersten Ermittlungen zur Folge fing der im Linienverkehr eingesetzte Bus im hinteren Bereich Feuer, meldet die Polizei. Der Fahrer, der gerade von der Haltestelle am Rathaus abgefahren war, hielt sofort an und stieg mit seinen Fahrgästen aus, um in sicherer Entfernung zu warten. Obwohl die Feuerwehr Feldkirchen schnell am Einsatzort war - das Feuerwehrhaus ist nur 500 Meter weg - brannte der Bus komplett aus.

Das Feuer war und so heftig, dass zum Gerätehaus fahrende Einsatzkräfte die Brandstelle nicht mehr passieren konnten und Abdeckungen einer Straßenlaterne auf der anderen Fahrbahnseite in der Hitze schmolzen. Mit drei Rohren unter Atemschutz und erheblichen Mengen Schaum konnte das heftige schließlich gelöscht werden. Emeran- und zunächst auch die Hohenlindener Straße (ehemalige B 12) mussten aufgrund der Löscharbeiten gesperrt werden. Bürgermeister Andreas Janson machte sich vor Ort zur Sachlage kundig.

Durch den Brand entstand sowohl am Bus, als auch an der Fahrbahndecke und umstehenden Bäumen ein Sachschaden in Höhe von rund 600.000 Euro. Der betroffene Straßenabschnitt wird in Folge dessen für mehrere Tage gesperrt. Der ausgebrannte Bus wurde noch in der Nacht abgeschleppt. Die weiteren Ermittlungen zum Fall führt das Fachkommissariat 13 (Brand).

Die Einsatzleitung hatte Michael Basler, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen. Auch die Feuerwehr Heimstetten war im Einsatz, zusammen 56 Leute. Dazu Kreisbrandinspektion, Polizei, Bauhof, Stromversorger. Der Einsatz war erst um 2.39 Uhr beendet.

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