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So sah es in Ottobrunn aus, nachdem ein Bankautomat gesprengt wurde.

Tatwerkzeuge im Auto gelagert

Polizei verhindert Sprengung eines Bankautomaten

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Vier Männer wollten offenbar einen Bankautomaten in Feldkirchen sprengen, um an das darin befindliche Geld zu kommen. Aufmerksame Polizisten verhinderten das.

Feldkirchen – Die Polizei hat allem Anschein nach die Sprengung eines Bankautomaten in Feldkirchen verhindert. Die Einsatzkräfte haben in der Nacht auf Donnerstag vier Männer festgenommen einen fünften Beteiligten ermittelt. 

Unbekannte haben dieses Jahr im Mai bereits zwei Bankautomaten in Ottobrunn und Grünwald gesprengt, ein dritter Versuch in Ottobrunn scheiterte. In der Nacht auf Donnerstag sollte wohl ein Automat in Feldkirchen gesprengt werden. Aufmerksame Polizisten verhinderten das. 

In der Emeranstraße kontrollierte die 3. Einsatzhundertschaft München gegen 1 Uhr eine Personengruppe. Laut Pressebericht handelt es sich um einen 30-Jährigen und einen 23-Jährigen aus dem Landkreis München sowie einen 22-jährigen und einen 26-jährigen Münchner. Sie standen mit ihren Autos, einem BMW und einem Mini, am Straßenrand. 

Beim Blick in die Autos entdeckten die Polizisten eine größere Brechstange und kontrollierten die Fahrzeuge. Sie fanden eine Gasflasche, einen Schlau und Wechselbekleidung – typische Gegenstände einer Automatensprengung. Die Polizisten nahmen die vier Männer fest und ermittelten einen fünften. Ein 20-Jähriger aus dem Kreis Rosenheim hatte der Gruppe Hinweise über Bankautomaten gegeben. 

Männer waren bisher nicht auffällig

Doch damit nicht genug. Die Ermittler fanden zudem ein Autokennzeichen, das in der Nacht auf Mittwoch in Vaterstetten gestohlen worden war. Bei Wohnungsdurchsuchungen am Donnerstag stellten sie zudem eine verbotene Hieb- und Stoßwaffe sowie Munition fest. 

Auch in München sprengten Unbekannte im Mai einen Geldautomaten.

Die vier Festgenommenen wurden gestern dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Ihnen wird das Verabreden zu einem Verbrechen des schweren Bandendiebstahls und dem Vorbereiten und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion sowie der Diebstahl der Kennzeichen zu Last gelegt. 

Ob die vier Männer mit den Sprengungen im Mai in Verbindung stehen, ist fraglich. Es sei zwar theoretisch möglich, aber: „Es liegen keine Hinweise dahingehend vor“, sagte eine Polizeisprecherin. Zudem seien die Männer in der Vergangenheit noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

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