Ein Kran hebt die Waggons von der Straße zurück aufs Gleis.
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Ein Kran hebt die Waggons von der Straße zurück aufs Gleis.

Nach Rangierunfall an Tanklager: Entgleiste Kesselwaggons zurück auf den Schienen

  • Florian Prommer
    vonFlorian Prommer
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Zwei Kesselwagons sind bei einem Rangierunfall in Feldkirchen entgleist und auf die Straße geschoben worden. Tags darauf haben zwei Kräne die Straße freigeräumt.

Update, 25. März, 15.52 Uhr: Die entgleisten Kesselwaggons von Feldkirchen sind wieder da, wo sie hingehören: auf den Schienen. Zwei Spezialkräne haben die 25-Tonnen-Kolosse am Donnerstag von der Straße zurück auf das Firmengelände von OMV gehoben. Die Emeranstraße war nach dem Rangierunfall von Mittwochnachmittag bis Donnerstagmittag gesperrt.

Die beiden leeren Kesselwaggons wurden durch einen Zaun auf die Straße geschoben.

Der ursprüngliche Artikel vom 24. März:

Feldkirchen - Zwei Kesselwaggons sind am Mittwoch in Feldkirchen entgleist und auf die Emeranstraße geschoben worden. Wie die Bundespolizei mitteilt, sollte ein Güterzug, bestehend aus Lok und 18 Kesselwaggons voll Heizöl, gegen 14.30 Uhr auf einem Abstellgleis Richtung Heimstetten rangieren. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er dabei auf ein anderes Gleis, brach durch ein Metalltor auf das Firmengelände von OMV und kollidierte dort mit den zwei Kesselwaggons, die glücklicherweise leer waren. Durch die Wucht wurde der Konvoi über den Prellbock geschoben, krachte durch einen Zaun und landete auf der Straße. Nach ersten Ermittlungen bemerkte der Rangierer die Fehlleitung des Güterzuges nicht.

Der Waggons-Konvoi hatte so eine Wucht, dass er den Prellbock mit sich riss.

Die Emeranstraße zwischen Feldkirchen und Heimstetten war für mehrere Stunden gesperrt, bis Redaktionsschluss war noch unklar, wie lange. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll ein Kran die leeren Kesselwagen in der Nacht bzw. am Morgen zurück aufs Gleis heben.

Für die Öffentlichkeit, meldet die Bundespolizei, bestand zu keiner Zeit Gefahr. Die beiden entgleisten Waggons waren leer, die mit Heizöl beladenen blieben trotz des Aufpralls auf dem Gleis. Die Schadenshöhe ist ebenso wie die Ursache des Betriebsunfall Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei. Sie ermittelt wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr sowie Sachbeschädigung.

Weitere Nachrichten aus Feldkirchen und dem Landkreis München finden Sie hier.

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