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In diese Lücke im Gewerbegebiet soll ein Hotel mit 104 Betten gebaut werden. 

im Gewerbegebiet Feldkirchen

Und noch ein Hotel

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Das dritte Hotel soll im Gewerbegebiet Feldkirchen entstehen. Protest? Zwecklos.

Feldkirchen – Zwei Hotels stehen schon im Gewerbegebiet am Otto-Lilienthal-Ring in Feldkirchen. Nun genehmigte der Gemeinderat ein drittes mit 104 Zimmern. „Wir können das nicht verhindern“, sagte Bürgermeister Werner van der Weck (SPD) und nahm möglichen Protest vorweg. „Es ist das gute Recht jedes Bauantragstellers – auch wenn viele fragen: ,Noch ein Hotel?‘“.

In eine Lücke zwischen zwei Gewerbebetrieben möchte der Antragsteller auf rund 3000 Quadratmetern 104 Zimmer auf vier Stockwerken unterbringen. Oben drauf kommt aus „gestalterischen und funktionalen“ Gründen ein Flachdach, das aber nur zulässig ist, weil es begrünt wird. Benötigt werden 104 Stellplätze, von denen 21 oberirdisch gebaut und 83 in einer Tiefgarage nachgewiesen werden.

Strittig waren im Gemeinderat die Pläne für die Erdüberdeckung der Tiefgarage. Geplant ist eine Schicht von 1,10 Metern über dem Gebäude. Doch im Randbereich würde diese Schicht auf minimal 60 Zentimeter reduziert. Laut Bebauungsplan sind 1,10 Meter nötig. Eine solche Ausnahme wurde beim südlich angrenzenden Grundstück aber genehmigt. Darum befürwortete die Verwaltung den Antrag.

Doch auf der Deckschicht sollen genau dort, wo sie sehr dünn ist, ein Amberbaum und mehrere Esskastanien gepflanzt werden. Laut dem Umweltamt der Gemeinde könnte eine langfristige Standsicherheit der Bäume gefährdet sein, Schäden an der Tiefgaragen-Decke seien ebenso nicht auszuschließen. „60 Zentimeter Erde reichen für einen Baum niemals aus, dass er stehen und wachsen kann“, warf Gemeinderat Thomas Zimmerman (UWV) ein, von Beruf Garten- und Landschaftsbauer. Er konnte über die Zustimmung nur den Kopf schütteln. Sein Fraktionskollege Andreas Janson bestand darauf, dass die Gemeinde vom Bauherrn fordern soll, Bäume nur dort zu pflanzen, wo sie auch wachsen können. „Dann muss er eben einen neuen Freiflächen-Gestaltungsplan erstellen“, forderte Janson.

Dies beschloss der Gemeinderat zwar nicht, aber er verweigerte die Unterschreitung der geforderten Erdüberdeckung. Heißt: Sie muss überall 1,10 Meter betragen. Zudem wurde empfohlen, den Müllraum, der mit knapp zehn Quadratmetern für ein Hotel dieser Größe recht klein konzipiert ist, für einen zusätzlichen Restmüllbehälter zu vergrößern. Laut Umweltamt passen in den beantragten Raum drei Restmüll- oder Papiertonnen mit jeweils 1100 Litern Volumen. Die erforderliche Kapazität sei zwar erfüllt, die Erfahrung von anderen Hotels in Feldkirchen mit ähnlicher Bettenkapazität zeige aber, dass diese Mengen zu knapp kalkuliert und die Restmülltonnen nicht ausreichend seien.  

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