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Alex will leben. 

Knochenmarkspenderin gefunden

Hoffnung für Baby Alex

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Feldkirchen - Alex Eltern sind überglücklich. Die Hoffnung auf die Rettung ihres Babys steigt: Für den vier Monate alten Bub aus Feldkirchen wurde eine Knochenmarkspenderin gefunden.

Alex leidet an einer seltenen genetischen Immunkrankheit. Nur eine Knochenmarkspende kann den Kleinen retten. Das vier Monate alte Baby löste eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft aus. Bei einer Typisierungsaktion am 11. September in Feldkirchen ließen sich 1089 Menschen registrieren. Drei Wochen später können Markus Sperl und Laura Haimerl (27) aufatmen: „Wir waren gestern wie jeden zweiten Tag im Schwabinger Krankenhaus“, erzählt Markus Sperl, „in einem Gespräch hat uns die Oberärztin offiziell mitgeteilt, dass eine Spenderin gefunden wurde“. 

Spenderin sehr schnell gefunden

Endlich sehen Alex Eltern Licht am Ende des Tunnels. Denn nur die Stammzellenspende kann Alex helfen, die tödliche Hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH) zu überwinden. „Es ist toll, dass es so schnell gegangen ist, damit haben wir nicht gerechnet“, sagt der 31-jährige Rettungsassistent des Roten Kreuzes. 

Wer die Spenderin ist und wo sie lebt, das wird Alex Familie erst in zwei Jahren mitgeteilt. In der ersten Novemberwoche soll das Knochenmark eingesetzt werden. Zuvor muss Alex sieben Tage lang eine Chemotherapie über sich ergehen lassen. „Sein Immunsystem wird lahm gelegt, da wird es ihm sehr dreckig gehen.“ Am achten Tag wird transplantiert. „Nach der Operation wird Alex hoch fiebern, denn der Rest seines Immunsystems wird gegen das fremde Knochenmark anarbeiten“, erklärt sein Vater, „das wird wie eine krasse Grippe sein“. 

Zwei Monate gilt für den Kleinen dann eine Kontaktsperre, um Keime von ihm fernzuhalten, in dieser Zeit wird er hoffentlich neue Stammzellen bilden. „Dann kann es bergauf gehen“, sagt Sperl, und bleibt doch vorsichtig: „Keiner weiß natürlich sicher, wie der Verlauf sein wird.“ 

Wenn alles gut geht, dürfen seine Eltern nach Weihnachten wieder mit Alex nach Hause. Dann wird die Familie hoffentlich ein bisschen zur Ruhe kommen. Denn seit der Diagnose wechseln sich seine Eltern im Krankenhaus ab, damit ihr Alex so gut wie nie allein ist. Gleichzeitig kümmert sich einer von beiden zu Hause um die beiden älteren Töchter.

Freundinnen helfen mit einem Flohmarkt

Drei Freundinnen von Laura Haimerl, die sich aus Solidarität scherzhaft „Die Müttervereinigung“ genannt haben, haben einen privaten Flohmarkt organisiert. Der findet am Sonntag, 9. Oktober, in der Regina-Ullmann-Straße statt. Die Standgebühren werden der Familie Haimerl/Sperl gespendet. 60 Anmeldungen sind schon eingegangen. Wer mitmachen will, kann sich noch anmelden. Auch eine Tombola bereitet „die Müttervereinigung“ vor. Kuchenspenden sind willkommen.

Flohmarkt für Alex:

Am Sonntag, 9. Oktober, findet der Straßenflohmarkt von 10 bis 14 Uhr in der Regina-Ullmann-Straße statt. Die Standgebühr für bis zu drei Meter lange Tische beträgt fünf Euro. Diese Gebühren gehen an die Familie des kleinen Alex. Anmeldeschluss ist am Dienstag, 4. Oktober, E-Mail: ladmorgain@googlemail.com. Bei Dauerregen findet der Flohmarkt am Sonntag, 23. Oktober, statt.

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