Der dichte Rauch zieht über den ganzen Ort.
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Der dichte Rauch zieht über den ganzen Ort.
Etliche Rettungskräfte sind im Einsatz.
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Etliche Rettungskräfte sind im Einsatz.
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Etliche Rettungskräfte sind im Einsatz.
Dichter Rauch steigt aus dem Betrieb.
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Dichter Rauch steigt aus dem Betrieb.
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Dichter Rauch steigt aus dem Betrieb.
Dichter Rauch steigt aus dem Betrieb auf.
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Dichter Rauch steigt aus dem Betrieb auf.
Etliche Retter sind im Einsatz.
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Etliche Retter sind im Einsatz.
Dichter Rauch steigt aus dem Betrieb auf.
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Dichter Rauch steigt aus dem Betrieb auf.

Feuer droht auf Tanklager überzugreifen

Hundert Meter hohe Rauchsäule: Sortieranlage brennt völlig aus

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In Feldkirchen ist eine Müllsortieranlage völlig abgebrannt. Eine hundert Meter hohe Rauchsäule war kilometerweit sichtbar. Gefährlich: Ganz in der Nähe befindet sich ein Tanklager.

Feldkirchen - Unzählige Notrufe gingen am Samstag ab 18.40 Uhr bei der Feuerwehr ein. In einem Recyclingbetrieb an der Emeranstraße in Feldkirchen brannte eine Sortieranlage völlig aus. Es entstand ein Schaden von mehreren Millionen Euro. Die gut hundert Meter hohe Rauchsäule war kilometerweit sichtbar. 

Als die ersten 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen eintrafen, schlugen die Flammen schon aus den Fenstern im oberen Bereich der 15 Meter hohen Fassade. Die Müllsortierhalle des AFM Entsorgungsbetriebs  brannte lichterloh. „Als wir ankamen, war die Halle in Vollbrand“, berichtet Andreas Karner, Kommandant der Feldkirchner Feuerwehr. „Aufgrund der Tageszeit war klar, dass niemand in der Halle war.“ 

Der Recyclingbetrieb hatte in der Halle eine neue Sortieranlage installiert. Grund für die extreme Rauchentwicklung waren möglicherweise brennende Förderbänder aus Gummi. „Die Information, dass ein Reifenlager brannte, war eine Falschmeldung“, erklärt Karner, auch Müll habe nicht gebrannt. Die Feuerwehr löschte von außen mit Wasserwerfern und über drei Drehleitern. So gelang es, die Rauchentwicklung zu reduzieren. Zur Luftüberwachung schickte die Polizei eine „Edelweiß“-Maschine der Polizeihubschrauberstaffel los. 

Aufgrund der schwarzen Rauchwolken, die bis nach München und Höhenkirchen-Siegertsbrunn sichtbar waren, vermuteten Anwohner in Putzbrunn, einen erneuten Waldbrand des Serienbrandstifters und lösten in der Anfangsphase des Einsatzes einen Fehlalarm in Putzbrunn aus. 

Die größte Sorge des Einsatzleiters Erwin Ettl galt dem benachbarten OMV-Tanklager an der Emeranstraße 57. Die Feuerwehr setzte alles daran, dass sich der Brand nicht ausbreitete. Die Feuerwehren Heimstetten, Kirchheim, Aschheim, Haar, das THW, der ABC-Zug des Landkreises München und die Kreisbrandinspektion des Landkreises München wurden nachalarmiert. Insgesamt waren 187 Kräfte im Einsatz, 14 Helfer des Rettungsdienstes und sechs Polizeistreifen. Die Feuerwehren Unterföhring und Parsdorf-Hergolding standen zusätzlich in Feldkirchen in Breitschaft. 

Darüber hinaus fordert die Münchner Polizei Schaulustige dazu auf, nicht die S-Bahngleise zu betreten, um die Rauchentwicklung besser sehen zu können.

Vorsorglich wurden die Anwohner mit Radiodurchsagen aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen. Die Messergebnisse zeigten, dass keine Gefahr durch Giftstoffe bestand, wie die Feuerwehr mitteilte.Während die Feuerwehren in drei Abschnitten den Brand bekämpften, beobachtete der ABC-Zug die Rauchsäule und führte Messungen durch. Um 20.30 war die Gefahr abgewendet. Gegen 22 Uhr konnten die ersten Helfer abgezogen werden. Die Feuerwehr Feldkirchen kontrollierte die einsturzgefährdete Halle bis 2 Uhr nachts auf Glutnester. Auch im Laufe des Sonntags fuhren Brandwachen immer wieder zum Recyclingbetrieb, um eventuelle Glutnester zu löschen. 

Nachbarn hatten den Besitzer des Recyclingbetriebs informiert, der sofort zum Unglücksort eilte. Zur Brandursache macht die Polizei keine Angaben, die Ermittlungen der Polizei laufen noch.
 

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