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Gut besucht ist Jubiläumsfest des Kinderhauses St. Jakob in Feldkirchen

Buntes Straßenfest zum Jubiläum

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Viel los war beim Jubiliäumsfest des Caritas-Kinderhauses St. Jakob in Feldkirchen. Mehrere Hundert Besucher genossen ein vielseitiges Programm.

Von Bert Brosch

Feldkirchen – Zum zehnjährigen Jubiläum des Caritas- Kinderhauses St. Jakob in Feldkirchen zauberten die 316 Buben und Mädchen der Einrichtung, gemeinsam mit ihren 50 Betreuern, ein Straßenfest quer durch die Zeppelinstraße. Jonathan (7) und Vinzenz (9) begrüßten die Gäste und führten anschließend durch das Programm.

Im September 2007 hatte der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising die Trägerschaft der Einrichtungen Kindergarten und Kinderhort St. Jakob übernommen. Zunächst waren dort 150 Kinder untergebracht, dann wurde der neue Bereich der Kinderkrippe mit 24 Betreuungsplätzen gebaut. Kurz danach folgte das neue Kinderhortgebäude, das 100 Schulkindern Spiel- und Hausaufgabenräume anbot. „Heute kommen zu uns jeden Tag 316 Kinder von null bis zehn Jahren“, sagte Irmgard Löffler.

Begleitet werden die Kleinen von 45 pädagogischen Kräften, einer Verwaltungskraft und vier hauswirtschaftlichen Mitarbeitern sowie mehreren Praktikanten. „Ganz viele Kinder essen bei uns zu Mittag, einige machen zumindest Brotzeit. Jeden Tag kochen wir alles frisch, vollwertig und gesund – natürlich auch immer etwas Vegetarisches“, sagte Löffler.

Zum zehnten Geburtstag lud das Kinderhaus-Team alle Familien, ehemalige Kinderhaus-Kinder, Eltern, Mitarbeiter sowie die Anwohnerschaft ein.

Nach der Begrüßung von Jonathan und Vinzenz, die in viel zu großen Fracks steckten, zeigte die Tanz- und Akrobatikgruppe, was sie in den vergangenen Monaten einstudiert hatte: Hand- und Kopfstände, alleine und mit Partner, Pantomime und Tanz. Gleich im Anschluss die zweite Gruppe, nun ganz in Weiß im Gegensatz zu den schwarzgewandeten Vorgängern. Es folgten 16 Mädchen mit farbigen Tüchern, die Tänze zeigten. Wem das zu wenig Action war, der ging entweder zu den Ringe- und Dosen-Wurfbuden der „Wilden Weiber“, ließ sich von „Sobaro“ einen Pinguin, Elefant oder Hase aus Luftballons formen, von Clown „Pippo“ aus drei Meter Höhe mit einem Wedel durchputzen oder vor einer Zirkuskulisse fotografieren. Die Mutigen ritten eine Runde auf den Kamelen Attila und Hassan oder auf den Lamas Indira und Maja, die vom Bauernhof der „Bayern-Kamele“ stammen. Die Ruhigeren ließen sich schminken, ein Tattoo aufkleben oder –malen, bastelten Halskette und Armband, andere bevorzugten kleine, sandgefüllte Jonglierball – ehe die Kinder wieder in den Innenhof rannten, um ein Musical zu sehen. Für Musik sorgte die Blaskappelle Feldkirchen.

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