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Durch die „blaue Box“ in die Halle: So soll der Eingangsbereich aussehen.

Gemeinderat

8,2 Millionen müssen reichen für Turnhalle in Feldkirchen

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Feldkirchen – Die neue Dreifach-Turnhalle in Feldkirchen wird robust, funktional, optisch ansprechend und bleibt vor allem innerhalb des Kostenrahmens, den der Gemeinderat auf 8,2 Millionen Euro brutto festgelegt hat. 

Sichtlich zufrieden zeigten sich die Gemeinderäte fraktionsübergreifend mit dem abschließenden Entwurf für die Halle in der Olympiastraße, den sie von den Architekten Silvia Wrobis und Marcus Vollmann vom Münchner Büro Krug Grossmann vorgelegt bekamen.

„Mir gefällt die Halle sehr gut“, lobte Michael Burger (SPD). Einen „herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit“ richtete Franz Reinheimer (SPD) an die Arbeitsgruppe Sport. Dass hier eine „respektable und schöne Halle“ entsteht, wie es Bürgermeister Werner van der Weck (SPD) formulierte, finden auch Michael Schön und Alexander Zimmermann (UWV), Silvia Pahl-Leclerque (Grüne) sowie Georg Mermi (CSU).

Durch die "blaue Box" in die Halle

Wesentliches optisches Merkmal wird die „blaue Box“ im Eingangsbereich sein, der durch eine auskragende Überdachung und den großzügigen und durch zusätzliche Fahrradabstellplätze vergrößerten Vorplatz dominiert wird. Die Halle wird nicht komplett eingezäunt, um optimal öffentlich zugänglich zu sein. „Schließlich soll die Halle als Bestandteil der Gemeinde wahrgenommen werden und nicht hinter einem Zaun versteckt sein“, sagte Silvia Wrobis.

Die eingearbeiteten Veränderungen beschränken sich auf die Lüftungsanlage und die Deckenkonstruktion, in der nun sehr einfach die Beleuchtung und elektrische Vorrichtungen integriert werden können. Auf die den Gymnastikräumen zugeordneten eigenen Umkleiden wurde zugunsten geräumiger Regalsysteme im Eingangsbereich verzichtet. „Das ist völlig ausreichend“, sagt Wrobis. Da der Bedarf in enger Absprache mit der Projektgruppe Sport und dem TSV Feldkirchen erfolgte, waren hier so gut wie keine Nachbesserungen nötig.

Kostendeckel

Ob in dem mit 8,2 Millionen Euro gesetzten Limit auch noch Spielraum für einen Stufenbarren und ein 50 000 Euro teures Multi-Motion Gerät bleibt, wird sich herausstellen, nachdem das Angebot eines Turngeräteherstellers eingegangen ist. Dass die Kostenobergrenze nicht angetastet oder gar überschritten werden soll, darin waren sich die Räte einig und folgten Burgers Vorschlag: „Wir sollten die Deckelung beibehalten und nicht zu jeder Steigerung immer gleich ja sagen.“

Den Baubeginn im März 2017 und die Fertigstellung im September 2018 haben Architekten und Gemeinde fest im Auge. Architekt Vollmann hofft, dass das Landratsamt den Plan noch heuer genehmigt und will auch die Hauptgewerke so schnell wie möglich ausschreiben.

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