Piraten aus Neukeferloh: (v.l.) Navigatorin Libby, Bloody Red Betty, Tanya, Käpt’n Coffin und Smutje Piet.
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Piraten aus Neukeferloh: (v.l.) Navigatorin Libby, Bloody Red Betty, Tanya, Käpt’n Coffin und Smutje Piet.
Die Kinder hängen an seinen Lippen: Bertram der Wanderer, der Geschichtenerzähler, berichtet von fantastischen Abenteuern. 
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Die Kinder hängen an seinen Lippen: Bertram der Wanderer, der Geschichtenerzähler, berichtet von fantastischen Abenteuern. 
Laura, Sheila und Anja aus Feldkirchen undd Höhenkirchen sind auch im Winter unterwegs.
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Laura, Sheila und Anja aus Feldkirchen undd Höhenkirchen sind auch im Winter unterwegs.
Tim, Magnus und Lukas üben sich im Ritter-Spiel.
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Tim, Magnus und Lukas üben sich im Ritter-Spiel.
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Peter Siche mit der mittelalterlichen Quintera und Michaela Rettkowski: Ohrenfreut, weil&#39s die Ohren freut.
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Peter Siche mit der mittelalterlichen Quintera und Michaela Rettkowski: Ohrenfreut, weil's die Ohren freut.
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Mittelaltertage

Rollenspiele hexen die Alltagssorgen weg

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Haar hat am Wochenende einen Zeitsprung zurück ins Mittelalter erlebt. Mitwirkende und Besucher waren optisch oft kaum zu unterscheiden und betonten, dass dies keine kurzfristige Mode sei, sondern eine Lebenseinstellung.

HaarGaukler, Minnesänger, Marketender, Spielleute, Edelmänner, Burgfräulein sowie viele große und kleine Ritter tummelten sich auf dem weitläufigen Gelände am Wieselweg in Haar. Anmutige Frauen in ausladenden Kleidern, stattliche Prinzen in Samt-Gilets, kleine Mädchen mit zart gewebten Blumenkränzen im Haar, halbstarke Jugendliche mit zerzauster Frisur und freudiger Ausgelassenheit entrissen die Besucher im Nu der Zivilisation. „Wir legen Wert auf handwerkliche Traditionen und dass diese erlebbar wird. Das kommt eben sehr gut an“, sagen Martin Angermeier und Ulrich Steinhauser, Organisatoren der Mittelaltertage. So haben sie das Programm mit Gauklern, Schaukämpfen und Geschichtenerzählern gespickt und auch das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben des Mittelalters an den drei Tagen lebendig werden lassen.

Burgfräulein mag auch Western-Rollenspiele

Für Burgfräulein Connie von der „Burg Schmiedham“ hat das Mittelalter eine unglaubliche Faszination, in die sie mit Ehemann Helmut jede freie Minute eintaucht. „Das ist eine Gemeinschaft, die uns verbindet, man trifft auch immer wieder die gleichen Leute“, sagt Connie. Würdevoll und mit Schirmchen gegen die Sonne, schreitet sie „einfach aus Spaß“ im selbstgenähten dunkelgrünen Brokatkleid über das Gelände. Entlang an Buden und Ständen mit Weihrauch, handgefertigen Metall- und Lederwaren und Kleidern. Eigentlich sind Connie und Helmut Western-Fans und dann mit Cowboy-Stiefeln und Revolvergurt unterwegs. „Es gibt nur drei Gemeinschaften: Bundeswehr, Mittelalter und Western!“, schwärmt Helmut.

Piraten aus Neukeferloh

Fünf Neukeferloher „Seeleute“ kamen zum Live-Rollenspiel. Käpt’n Coffin mit Smutje Piet, Bloody Red Betty, Tanaya und der Navigatorin Libby. „Wir kommen so aus dem Alltag raus und haben viel Spaß. Das Mittelalter hat einfach eine unglaubliche Mystik“, sagt Bloody Betty. Auch Martin aus München lässt keine Gelegenheit aus, mit seiner venezianischen Ledermaske auf allen Mittelaltermärkten der Umgebung unterwegs zu sein. Irgendwie gehöre das Mittelalter-Volk zusammen. „Die Vogelmaske ist eine Pestmaske“, erklärt er seine Montur. „Ansonsten habe ich noch einen Gürtel für meine Alchemiefläschchen und ein Schwert dabei. Es ist ein bisschen Freestyle.“

Damen im Ledermieder

Im Mittelalter zu leben, das hätte schon seinen Reiz, finden auch Laura, Sheila und Anja aus Feld- und Höhenkirchen. Laura schwärmt: „Mit den Ledermiedern schauen wir schon etwas verruchter aus. Aber das Mittelalter – einfach toll!“

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