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Feuerwehr: Kommandant Peter Tengler gibt Amt ab

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„Ich bin froh, dass wir immer alle gut heimgekommen sind“, sagt der Baierbrunner Feuerwehrkommandant Peter Tengler (Mitte) bei seiner Verabschiedung. Sein Nachfolger ist Johann Stockinger (l.), dessen Stellvertreter ist jetzt Reinhard Löhr (r.).  Foto: FKN
„Ich bin froh, dass wir immer alle gut heimgekommen sind“, sagt der Baierbrunner Feuerwehrkommandant Peter Tengler (Mitte) bei seiner Verabschiedung. Sein Nachfolger ist Johann Stockinger (l.), dessen Stellvertreter ist jetzt Reinhard Löhr (r.). Foto: FKN

Baierbrunn - Lange Amtszeiten haben Tradition bei der Baierbrunner Feuerwehr. Die ist 1893 in aller Form aus der Taufe gehoben worden - und hat seither erst sieben Kommandanten gesehen. In 122 Jahren. Jetzt, zum 1. August, gibt Kommandant Peter Tengler (60), der auch wieder beinahe drei Jahrzehnte im Dienst gewesen ist, sein Amt ab. Nachfolger wird, wie der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung bestätigte, sein langjähriger Stellvertreter Josef Stockinger (39).

27 Jahre hat Peter Tengler die Feuerwehr in Baierbrunn geleitet. In seine Amtszeit fiel der Umzug ins neue Gerätehaus an der B 11. Schon immer, sagt er am Telefon, ist die Wehr der kleinsten Landkreis-Gemeinde gut gerüstet gewesen. Besonders früh hatte sie auch - quasi zur Gründung - eine Handpumpe bekommen seinerzeit.

In seiner Amtszeit hat Tengler, der schon seit 42 Jahren bei der Feuerwehr ist und auch noch drei Jahre aktives Mitglied bleiben wird, viel Schlimmes sehen müssen. Aber mit den Jahren lerne man, sagt er, damit umzugehen. „Wir haben alles durchgemacht, wie Kollegen in anderen Gemeinden auch.“ B 11, S-Bahn, Isar: die neuralgischen Punkte in der Gemeinde, an denen immer wieder Unfälle passierten. Nette Einsätze gab es freilich auch, etwa, wenn wieder mal Entenküken durch den Gitterrost beim Forstenrieder Park gefallen waren. Und dringend zur Mama, die über das Gitter einfach vorangewatschelt war, gebracht werden mussten.

Intern ist Tengler schon Mitte Juli verabschiedet worden. Bei der Gelegenheit hatte auch Bürgermeisterin Barbara Angermaier die Verdienste des 60-Jährigen gewürdigt, der die 45 Mann-Truppe in Baierbrunn mit „großem Fachwissen, mit Disziplin, Teamgeist und Bodenhaftung“ geführt habe. Er sei ein Feuerwehrmann „mit Leib und Seele“. Er selbst wiederum bedankte sich bei Kreisbrandrat Josef Vielhuber, der ebenfalls gekommen war, und vor allem bei seiner Mannschaft. „Es war eine schöne Zeit.“ Jetzt widme er sich mehr seiner Familie. Es sei Zeit, dass auch die Jüngeren ans Ruder kämen

Sein Nachfolger Johann Stockinger ist in Baierbrunn verwurzelt. Sein Stellvertreter wiederum wurde Reinhard Löhr (48), der seit April zusätzlich als Kreisbrandmeister fungiert.

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