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Der Einsatz vom 15. Mai 2015: Über eine Drehleiter rettet die Feuerwehr Ottobrunn sechs Bewohner aus dem Seniorenheim.

Magirus-Preis

Feuerwehr Ottobrunn im Finale der besten zehn Teams

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Die Feuerwehr Ottobrunn könnte heuer den "Oscar der Feuerwehrbranche" gewinnen.

Beim bundesweiten Wettbewerb um den Conrad Dietrich Magirus Preis konkurrieren zehn Aspiranten um den Titel „Feuerwehrteam des Jahres 2015“. Mit dabei: die Feuerwehr Ottobrunn. Seit gestern läuft die Online-Abstimmung

Die vierköpfige Jury mit Rudolf Römer (Vize-Bundesgeschäftsführer des Deutschen Feuerwehrverbands), Roland Demke (Leiter der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg), Jan-Erik Hegemann (Chefredakteur des Feuerwehr-Magazins) und Alfred Bidlingmaier (Magirus) hat zehn Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg fürs Finale ausgewählt. Die Abstimmung läuft bis zum 13. Dezember. Der Sieger erhält bei einer Gala am 22. Januar 2016 in Ulm den „Oscar der Feuerwehrbranche“ und darf zur Belohnung das größte städtische Feuerwehr der Welt, das „New York City Fire Department“, besuchen. 

Mit der Auszeichnung honoriert die Magirus GmbH herausragende Leistungen, die Feuerwehrteams längst nicht mehr nur in klassischen Feuerwehr-Disziplinen wie Brandbekämpfung und Rettungseinsätzen rund um die Uhr leisten.

 Die Feuerwehr Ottobrunn qualifizierte sich mit dem Einsatz vom 15. Mai 2015 fürs Finale. Damals galt es, bei einem Großeinsatz im Seniorenzentrum Hanns-Seidl-Haus das Schlimmste zu verhindern. Bei dem Brand mussten rund 190 Senioren evakuiert werden; es gab 15 Verletzte. Die Feuerwehr Ottobrunn war (zusammen mit Kollegen aus Unterhaching und Neubiberg) mit 65 Leuten an dem Einsatz beteiligt. Die Jury fand: „Lehrbuchmäßiges Vorgehen bei einem Einsatz mit sehr vielen betroffenen Personen, bei dem der Schaden auf ein Minimum reduziert werden konnte."

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