Die Feuerwehr sichert die Unfallstelle an der A 95 ab, nachdem ein BMW in die Leitplanke gekracht ist.
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Die Feuerwehr sichert die Unfallstelle an der A 95 ab, nachdem ein BMW in die Leitplanke gekracht ist.

BMW kracht gegen Leitplanke: A95 kurzzeitig gesperrt

  • Stefan Weinzierl
    VonStefan Weinzierl
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Auf regennasser Fahrbahn ist am Donnerstagabend ein 23-jähriger BMW-Fahrer aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen auf der A 95 verunglückt. Nachdem er mit seinem Auto gegen die Leitplanke gerauscht war, musste die Autobahn in Fahrtrichtung München komplett gesperrt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohenschäftlarn, Neufahrn und Wangen.

München/Neuried/Schäftlarn - Wie die Polizei berichtet, war ein 23-jähriger BMW-Fahrer aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen am Donnerstag gegen 18.05 Uhr auf der A 95 in Richtung München unterwegs, als er etwa drei Kilometer vor der Anschlussstelle Fürstenried-West auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und zunächst nach links gegen die Mittelschutzleitplanke pralle. Von dort wurde das Fahrzeug zurückgeschleudert, so dass es letztlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen kam.

Der Fahrer wurde mit leichteren Verletzungen mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Wie die Feuerwehr Schäftlarn berichtet, hatte eine Soldatin der Bundeswehr, die Zeuge des Unfalls gewesen ist, den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungswagens betreut. Der Pkw, an dem insbesondere ein starker Frontschaden entstand, musste abgeschleppt werden. Den Schaden am Auto schätzt die Polizei auf rund 35.000 Euro. Zudem entstand an der Leitplanke ein Schaden in Höhe von rund 5000 Euro.

Die Richtungsfahrbahn München musste zunächst kurzfristig komplett gesperrt werden, anschließend konnte der Verkehr über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Es kam hierbei zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Da die Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Weilheim anderweitig gebunden war, wurde der Unfall durch die PI 29 München-Forstenried aufgenommen. Hierbei wurden die Kollegen von zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehren von Hohenschäftlarn, Wangen und Neufahrn, welche insbesondere mit Aufräum- und Absicherungsarbeiten beschäftigt waren, unterstützt.

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