Feuerwehrgroßeinsatz wegen toter Blesshühner

- Kirchheim (agm) - Die vier toten Blesshühner, die die Freiwillige Feuerwehr Heimstetten am Samstag am Heimstettener See, dem Fidschi, geborgen hat (wir berichteten), werden im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim untersucht. Heute erwartet Gerhard Schmid, Abteilungsleiter des Veterinär- und Gesundheitsamtes im Landratsamt München, das Ergebnis. Einen konkreten Verdacht auf das Vogelgrippe-Virus H5N1 gebe es nicht, so Schmid. Bisher seien in Bayern noch keine infizierten Tiere gefunden worden.<BR>

Dass die Dienst habende Amtstierärztin am Samstag dennoch die Situation sehr ernst genommen hat und einen gesamten Zug der Freiwilligen Feuerwehr anforderte, müsse man verstehen, sagt Schmid. Während der Behörde bisher immer nur vereinzelt tote Vögel gemeldet wurden, seien hier zwei ernst zu nehmende Kriterien erfüllt gewesen: Dass es sich um Wasservögel handelt. Diese seien bisher Hauptträger des Virus. Und dass es gleich um mehrere tote Tiere ging. Schmid: "In einer derartigen Situation ist es üblich und geboten, sofort größere Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Es gab vernünftige Gründe, diese Aktion durchzuführen." Schmid bittet die Wehren im ganzen Landkreis um Verständnis, wenn in den kommenden Wochen solche, zunächst übertrieben scheinenden Großalarmierungen erfolgen. "Die Feuerwehr ist mit ihrer Schutzausrüstung prädestiniert für solche Einsätze."<P>

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