1000 Steckerlfische verkauft: Vorsitzender Walther Posmik (4. v.l.) mit der Jugendgruppe. Foto: Förtsch

Fischerfest am Garchinger See: Gäste feiern auch im überschwemmten Zelt

Garching - Pech mit dem Wetter hatten die Organisatoren des Fischerfestes am Garchinger See. Nachdem es bereits den ganzen Nachmittag über nach Regen aussah, ging am Abend das Unwetter los.

Sturm und Regen peitschten über das Gelände, selbst das Festzelt konnte dem Gewitter nicht standhalten. Vorsitzender Walther Posmik nahm die Situation mit Humor: „Wasser gehört ja quasi zu uns Fischern dazu - das ist ganz klar.“ Sogar als das Zelt unter Wasser stand und der Strom ausfiel, hielten die Organisatoren immer noch das Zepter in der Hand. Getreu dem Motto „wir machen trotzdem weiter“ zündeten sie Kerzen in Gläsern auf den Tischen an, das Garchinger Blasorchester spielte weiter und die Gäste tanzten einfach barfuß auf dem überschwemmten Boden.

Nach gut einer Stunde hatte der Sturm sich gelegt und die Fischer konnten wieder aufatmen. Der Strom kam zurück, es gab wieder Licht im Zelt. „Petrus hat uns einen kleinen Streich gespielt - aber nun ist alles wieder gut“, sagt Posmik mit einem Augenzwinkern. Der harte Kern feierte und tanzte dann auch weiter, als wäre nichts geschehen. Bis Mitternacht konnte man von der Cocktailbar her Seemannslieder über den Garchinger See schallen hören. Insgesamt zeigte sich der Vorstand zufrieden mit dem Verlauf des Festes. Die Jugendgruppe konnte unter der Aufsicht der beiden Jugendwarte Korbinian Kneidl und Thomas Schmidt-Hampp 1000 selbst gegrillte Steckerlfische verkaufen. Nebenbei betreuten die zehn acht- bis 14-jährigen Jugendlichen auch noch ihren eigenen Pommes Stand, mit Würstln und Maiskolben vom Grill und kümmerten sich um die Müllsäcke. „Einen großen Dank an alle helfenden Fischerkollegen und auch an die Frauen und Mädels“, sagt Posmik. „Ohne sie wäre unser Fest wohl buchstäblich ins Wasser gefallen.“ ana

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