Die beiden Teams des Gymnasiums Ottobrunn mit „Go Robot“ und „Robottobrunn“: (v.l.) Sebastian, Zoe, Berengar, Nicolas, Sebastian, Simon, Johannes und Leon. Foto: Förtsch

Flotter Roboter aus Ottobrunn meistert alle Hürden

Ottobrunn - „Go Robot“ stand auf den roten T-Shirts der ersten Mannschaft des Gymnasiums Ottobrunn. Der Befehl kam an, denn der Roboter aus dem südlichen Landkreis erfüllte seine Aufgaben perfekt und bescherte den Ottobrunnern den Sieg auf dem Garchinger Forschungscampus im Rahmen des jährlichen Roboterwettbewerbs.

Das Gymnasium hatte zwei Teams gemeldet, wobei „Go Robot“ aus alten Hasen bestand. Die Schüler kennen die Anforderungen und belegten im vergangenen Jahr schon einen beachtlichen neunten Platz. Heuer sagten sie gleich am Vormittag bei den letzten Tests, dass es diesmal mehr werden sollte. Zwei Monate lang arbeitete das vierköpfige Team an dem bau und der Programmierung ihres Roboter „Turbo Boost“, der eine Brücke überqueren musste, zickzack der Parcourslinie folgen und um einen Würfel herum fahrend die Linie wieder finden sollte. Die Schüler kannten alle bis Hindernisse bis auf eines und reisten in Garching schon gut vorbereitet an. Die Ottobrunner gewannen den Wettbewerb der 30 Teams mit 178 Punkten deutlich vor dem Gymnasium Salvatorkolleg (166,5) und dem Gymnasium Trostberg (161,5).

Die Siegerteam meisterte alle Hindernisse und hatte zudem einen flotten Roboter zu bieten. Die Königsleistung war das Überraschungshindernis mit einer Schaukelüberführung. Hier musste das Gefährt auf die Schaukelfläche fahren, dort sanft nach hinten setzen, um den Kontakt auszulösen. Damit setzte sich die Schaukel in Bewegung zu einem Magneten auf der anderen Seite des Tisches. Nun konnte der fahrende Roboter seinen Weg weiter fortsetzen.

Das Team „Go Robot“ hatte diese Herausforderung am Vormittag in den Roboter einprogrammiert und trotz Zeitdruck kühlen Kopf bewahrt. Die Ottobrunner gingen als Erste in den Wettkampf und konnten sich entspannt zurücklehnen nach dem perfekten Umlauf. Die zweite Ottobrunner Mannschaft „Robottobrunn“ mit Roboter Otto belegte Rang 18. Nico Bauer

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