Er stand mitten auf der Fahrbahn

Überfahren: 24-Jähriger auf der A9 getötet

Garching - Ein 24-Jähriger ist in der Nacht zum Donnerstag auf der A9 ums Leben gekommen. Offenbar war der junge Mann zu Fuß mitten auf der Autobahn unterwegs und versuchte, Autos anzuhalten.

Der Unfall passierte gegen 23.50 Uhr auf der A9 in Fahrtrichtung München, zwischen München Nord und Garching-Süd: Ersten Informationen zufolge war ein 24-Jähriger auf dem Mittelstreifen der achtspurigen Autobahn unterwegs, soll versucht haben, Autos anzuhalten. 

Als die zuständige Verkehrspolizei Freising knapp 15 Minuten nach der Meldung "Person auf der Fahrbahn" die gemeldete Stelle erreichte, war das Unglück bereits passiert. Ein Fahrzeug, gesteuert von einem Mann aus dem Berchtesgadener Land, hatte den jungen Mann, ein Pole, erfasst und getötet. Trotz zahlreicher Ersthelfer konnte der hinzugerufene Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Pole offensichtlich versucht, die A9 zu Fuß zu überqueren. Der 49-jährige Fahrer des Ford und seine 46-jährige Beifahrerin erlitten einen Schock. Die Staatsanwaltschaft München stellte die Leiche und den Pkw sicher und ordnete ein unfallanalytisches Gutachten an.

Die A9 musste für 2 Stunden teilweise gesperrt werden. Zur Betreuung der Insassen des Berchtesgadener Unfallfahrzeuges war ein Team des Kriseninterventionsdienst angefordert worden.

Polizeistreifen aus München und eine Streife der PI Neufahrn unterstützten bei verkehrslenkenden Maßnahmen und der Unfallaufnahme. Die Feuerwehrt Garching war mit einem kompletten Zug mit 20 Mann zur Bergung und Ausleuchtung an der Unfallstelle. Die Autobahnmeisterei München Nord sicherte die Unfallstelle ab.

Rubriklistenbild: © mum

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